Die Maschinenstickgarne sind alle für freies maschinesticken und Zierstich-Stickereien geeignet, unabhängig von der Garnstärke. Als Oberfaden genutzt: je nach Garnstärke muß u.U. die Oberfadenspannung angepasst (meist leicht gelockert) werden, das Nadelöhr sollte passen - also bei dickerem Garn evtl. auf 90er oder sogar 100er Nadelstärke. Wenn Du dickeres Garn verwendest wie z.B. Handstickgarn (Twist, Perlgarn, dünne Strickgarne u.ä.) mußt Du über die Unterfadenspule arbeiten, Du stickst also umgekehrt: die unten liegende rechte Stoffseite wird mit dem "Ziergarn" bestickt, auf der oben liegenden linken Stoffseite mit normalem Nähgarn. Hier lohnt sich eine zweite Spulenkapsel: entweder eine (teurere) Stickkapsel oder eine normale (günstiger), die Du jeweils auf die entsprechende Garnstärke einstellst. Hier immer mit einem Lackstift z.B. die Normalstellung markieren.
Probiere mal Seidennähgarn zum sticken oder eine Kombination aus Zierstichen mit übernähten schmalen Seidenbändern oder dickeren Wollgarnen. Oder schlichter Applikationsstich und durchgezogenen Bändchen/ Garnen.
Beim zierstichen lohnt es sich ein Stück Stickvlies auf der Unterseite mitlaufen zu lassen (punktuell mit wasserlöslichem Prittstift oder auswaschbarem Textilkleber fuxieren). Grundsätzlich gilt: langsames nähen/ sticken/ zierstichen und immer einen kurzen Testlauf machen um die passende Stichlänge/ -breite oder Stichart herauszufinden.
Zu den Dekofischen: sie sind hübsch geworden und durchaus auch größenangepasst für praktische Nutzung geeignet z.B. Topflappen, Untersetzer, einseitig offen als Behälter für diversen Kleinkram, als Täschchen zum unterbringen vom Kleinkram, wenn Du schwimmen gehst und und und. Und auf jeden Fall eine hübsche, entspannende Spielerei
Kerstin

