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Beiträge von Hummelbrummel

    Da gehst du allerdings davon aus, dass der Widerstand, den dein Finger der Nadel bietet, deiner Nähmaschine zu groß erscheint. Darauf würde ich mich lieber nicht verlassen.

    Das halte ich bei meiner marschierte tatsächlich für wahrscheinlich, aber ich kenne meine Maschine auch. ;)

    Bei einer fremden Maschine würde ich mich nicht darauf verlassen.

    Ausprobieren muss man es auch nicht.

    Mit der Stickmaschine habe ich mir allerdings auch schon mal den Finger genagelt.

    Die Maschinen haben ja unterschiedliche Prioritäten und / oder Sicherheitseinstellungen. Ich hatte mal eine Janome, die nähte grundsätzlich nicht, wenn der Nähfuß nicht abgesenkt war.

    Fand ich sinnvoll.

    Meine Pfaff senkt automatisch den Fuß ab und näht los, wenn man aufs Pedal tritt. Da musste ich mich erst dran gewöhnen, ist im Setting dieser Maschine aber auch sinnvoll.

    Hier könnte man natürlich schon aus Versehen Unheil anrichten.

    Wobei Pfaff sofort stoppt und sich neu sortiert, wofür sie eine Weile braucht, wenn sie auf einen Widerstand stößt, der ihr zu groß erscheint. Die würde auch nicht gnadenlos in den Finger rattern.

    Von daher denke ich, hängt es von der einzelnen Maschine ab, wie man sie sinnvoll und sicher händelt.

    Danke, genau das meinte ich. Wie das ITH funktionieren kann, macht mir allerdings einen Knoten ins Hirn ... :/

    Ja, gibt es: Dottie Dachshund

    Genau das dachte ich mir schon bei so mancher ITH, und vermutlich hat sich die Designerin auch mehrfach das Gehirn verrenkt, um dann schließlich zu diesem Ergebnis zu kommen. Daher würdige ich die Denkarbeit und Umsetzung auch gerne, indem ich für die Datei bezahle 😀.

    (Auch wenn jemand, der selbst digitalisieren kann, das sicher ganz schnell und einfach nachbauen könnte.)


    PS. Wenn ich das richtig verstanden habe, gibt's die Datei für den Dackel übrigens nur noch heute und dann gar nicht mehr.

    Ja, hat er nicht. Bauch und alle vier Beininnenseiten sind ein Teil, aber man braucht Abnäher (die von Hand zu nähen sind), um die Beinhaltung zu erzielen. Ist aber sehr einfach, wenn man's weiß, und in der Vorlage entsprechend markiert.

    Eigentlich ist das ganze Ding recht einfach genäht, sobald man die Anleitung verstanden hat.


    Edit: Bei Planetapplique gibt's, glaub ich, auch Fotos von unten.

    An alle, die sich fragen, wie alt ihre alte Singer ist:

    Hier gibt es einen Decoder (Link). Vielleicht hilft's.


    Nachtrag: Ich habe es gerade mit einer meiner alten Singer probiert. Dazu fiel ihm nichts ein. Aber vielleicht kennt er ja andere.


    Nachtrag 2: Inzwischen weiß ich auch warum: Der Decoder funktioniert nicht für Maschinen, die mit C beginnen.

    (Also für die aus Wittenberge, die Gründe dafür wurden weiter oben schon erwähnt.)

    Kreative Kiwi kann ich auch sehr empfehlen. Habe ich schon viel gestickt und mag sie gern.


    Kasuwa ist eine deutsche Plattform für viele Händler, (bisschen wie einheimisches Etsy). Die Qualität kommt auf den Anbieter an.


    Wo ich wirklich gern und viel kaufe, ist secretsofembroidery.

    Da verkaufen zum Großteil die gleichen Designer wie bei OPW.

    Die Qualität hängt auch hier vom jeweiligen Designer ab. In der Regel bin ich zufrieden, manche liebe ich, und von manchen bin ich inzwischen regelrecht ein Fan. (Und es gibt eine einzige, deren Designs ich meide.)

    Da gibt es auch oft (eigentlich immer irgendwelche) Angebote und immer im Februar und im August den "TreasureHunt", wo man tolle Sets für 1-2 Dollar bekommt - ehrlich gesagt muss ich mich da immer neu bevorraten (und freue mich immer total daran, habe inzwischen zwar mehr Dateien, als ich jemals sticken kann, aber es soll ja auch Leute geben, die mehr Stoffe haben, als sie jemals vernähen, und die brauchen wesentlich mehr Stauraum 😄 .)

    ...

    Mental bin ich bei meiner Strickmaschine....auch da bin ich nie ans Ende meiner Möglichkeiten angekommen....vielleicht kaufe ich mal eine Maschine, die mir meine Pullover perfekt zusammennäht...

    ...

    Da könnte das Zauberwort "Hague Linker" (zu Deutsch: "Rundkettler") heißen, jedenfalls nutzen den viele Maschinenstricker. (Ich habe keinen, meine Handnähmethoden reichen mir für meine Strickereien.)


    Bedarf an einem Schnellnäher habe ich auch nicht. Meine aktuelle Nähmaschine tut, was sie soll.

    Wobei die Nähte der alten schwarzen (.B. Singer 15 oder 66, die nur Geradstich können) oder grauen (z.B. Pfaff 260 oder 362, die auch schon Zickzack oder sogar Zierstiche können) schon nochmal einen Tucken schöner sind. (Die Naumann ist sicher auch ein schöner Geradstichnäher 😉)

    Auch die Standardfüße waren damals irgendwie vielseitiger, weil schmaler und anders geformt. Jedenfalls konnte ich mit dem an meiner Pfaff 362 so einiges, wofür ich bei meiner jeweils andere Füße brauche..

    Die Nähmaschine vor dem Kauf (im Laden) ausprobieren ist auf jeden Fall eine sehr gute Idee. Wie ich schon oben schrieb: Da fiel dann bei mir die Entscheidung gegen die per Online-Recherche-Vorauswahl deutlich bevorzugte Maschine.


    Warum (also, aus welchen technischen Hintergründen) man sich an manchen Maschinen sehnlichst einen Obertransportfuß wünscht (da fallen mir gleich drei Modelle ein), und an anderen nicht, weiß ich nicht, aber ich teile die gleiche Erfahrung.

    Bei meiner Pfaff läuft er ja meistens mit, weil er da ist, aber wenn ich ihn wegen eines Spezialfußes mal ausgeschaltet habe, und später vergesse, dass er nicht zugeschaltet ist, merke ich das eigentlich gar nicht.

    Einen Kniehebel zum Füßchenheben hat meine Pfaff (Performance 5.0) zwar, aber ich nutze ihn nie.


    Was ich schon öfter mal nutze, ist die Programmierung des Füßchenhebers (die vermutlich die Nachfolgemodelle und Schwestermodelle auch haben): Man kann über ein einfaches Menü einstellen, dass sich bei jedem Nähstopp das Füßchen hebt.

    Das ist vor allem dann praktisch, wenn man öfter um Ecken näht oder Patchwork in der Kette (ein Stück nach dem anderen).

    Bei komplizierten Näharbeiten, bei den ich öfter anhalten muss, ist es unpraktisch, da schalte ich es aus.


    Zum IDT kann ich mangels Vergleich nichts sagen, aber alles in allem näht meine Maschine so, dass ich kein Bedürfnis nach einer anderen habe.


    Nachtrag: Die Janome 6700 hatte ich damals auch ins Auge gefasst und mich vorab auch eigentlich schon dafür entschieden. Vor Ort lag sie mir aber dann "gefühlsmäßig" nicht so gut, wie erhofft. Was mich aber auch ohne Gefühl gestört hat war, dass ihr Dreifachgeradstich auf eine maximale Stichlänge von 2,5mm begrenzt ist, da ich diesen Stich gerade bei stabilen Stoffen sehr schätze, aber eher in 3,5-4mm Länge. Meine Pfaff kann das.


    Noch ein Nachtrag: Auch die Nadelstellungsoptionen schätze ich an meiner Maschine sehr. Bevor ich sie hatte, wusste ich noch nicht, dass es das gibt und habe es nicht vermisst: Man kann per Taste einstellen, ob die Nadel bei jedem Nähstopp oben oder unten verbleibt. (Die grundsätzliche Einstellmöglichkeit haben viele Maschinen, soweit ich weiß). Zusätzlich fährt aber durch leichtes Antippen des Fußpedals die Nadel umgehend in die andere Stellung, ohne die Grundeinstellung zu ändern.

    Das hatte ich sofort verinnerlicht, nutze es viel und vermisse es, sobald ich an einer anderen Nähmaschine sitze.

    Und dann hat sie noch etwas, was ich analog zu meiner alten Paff 362 "Stoppmatic" nennen würde: Auf Knopfdruck nach Fertigstellung der Naht fährt der Nähfuß noch ein Stückchen höher und der Transporteur senkt sich ab, so dass man den nächsten Stoff bei hohem Nähfußhub gut unterschieben kann, und obendrein unten keine Zähnchen bremsen. Allerdings muss ich sagen, dass sich ohne den Extrahub am Ende einer Naht jene typische Schlaufe des Oberrfadens bildet, die man dann rausziehen muss, wie früher bei den alten Maschinen mit DUG oder CB-Greifer. Da ich das gewöhnt bin, stört es mich nicht.


    Nachtrag 3: Ich will hier nicht Werbung für meine Maschine machen, die es ja auch nicht mehr gibt, aber darauf aufmerksam, dass es noch andere nette Kriterien für oder gegen ein Modell geben könnte, das man vielleicht nicht auf dem Schirm hat, wenn man es nicht kennt.

    Vielleicht hilft meine Vorgehensweise.


    Ich stecke den Saum um und nähe mit der Näma in einer nicht zum Stoff passendem Garn (auch in der Spule) dann den Saum genau an der Saumkante mit großer Stichlänge fest.

    Diese Naht ist nun meine Hilfslinie für die Cover. Danach die Naht der Näma entfernen (darum farblich nicht passend und größer Stich)

    Das ist sicher ein guter Tipp, wenn es noch genauer werden soll, aber das ist gar nicht mein Problem. Ich finde vor allem das Bügeln und Stecken oder Clipsen so lästig.

    Ich covere nicht mehr sondern nutze dehnbare Zierstiche der Näma. Hält besser, sieht auch hübsch aus und ärgert mich nicht beim Nähen.

    Die Säume bügele ich auch vorher genau.

    Jede Vorrichtung hat ihre Tücken. Wenn Du Dich für eine Führung entscheidest, wäre ich an Deinen Erfahrungen sehr interessiert. Ich lerne gerne dazu.

    Ja, mit Zierstichen habe ich auch schon sehr hübsch Shirts gesäumt (u.a. das hier) – und dafür schätze ich tatsächlich den Stitchcreator an meiner Pfaff sehr, mit dem man Stiche passend zum Stoffdesign oder der aktuellen Laune machen kann. Aber im Moment würde ich gerne die Cover mal mehr nutzen.


    @ Hedi, Margret, Aza: Danke für Eure Erfahrung. Das hatte ich fast vermutet, ist ja mit manchen Sachen so.

    Dann bleibe ich doch besser beim Altbewährten und stelle mich weiterhin auf langweilige meditative Bügel- und Steckaktivitäten ein.

    Na, so ungefähr mache ich das auch seit Jahren, und die Saumführung ist auch nicht das Problem.

    Aber die Stoffe, die ich gerade habe, sind sehr bügelresistent und rollfreudig, und außerdem muss ich mit Stecknadeln sehr langsam und sorgfältig stechen, sonst reiße ich mir Löcher rein. Inzwischen habe ich auch große Nähklammern mit 2,5cm-Markierung, was vom Aufwand her aber gehupft wie gesprungen ist.

    Ohne Stecken oder Clips kann ich allerdings gar nicht, außer ich arbeite

    mit Saumfix(varianten), das habe auch schon erfolgreich gemacht, ist aber genauso aufwendig, weil man beim Bügeln viel Sorgfalt walten lassen muss.

    Diese ganze Saumvorbereitung dauert gefühlte Stunden und sorgt für verspannte Schultern.


    Deshalb dachte ich, ein Einzelumschlager könnte eine Verbesserung darstellen.

    Also quasi dieses Ding (Kurzvideo), wobei ich es umgekehrt verwenden wollen würde, so dass der Greiferfaden auf der linken Seite ist.

    Und da wüsste ich gerne, ob jemand Erfahrungen damit hat.


    (Der Liste bei Schnittenliebe entnehme ich, dass er an meine Elna 444 passen müsste.)

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