Beiträge von mama123

    mama123 Das finde ich interessant. Also nehmen wir an, es sind 8 Anfänger, jeder näht irgendetwas anderes und "schreit" dann um Hilfe. Wie läuft so ein Kurs dann ab?

    Wie hoch ist die effektive Nähzeit und wie oft sitzt man da und muss auf die Teamleiterin warten?

    ich hab es nicht als chaotisch empfunden. Vielleicht liegt es dann auch an der Kursleitung. Natürlich muss man mal 5 - 10 Min warten, Arber hat mich nicht gestört. Im Gegenteil, während der Wartezeit konnte ich vielleicht auch schon dem einen oder anderen etwas zeigen. Das hat wirklich wunderbar geklappt! Aber in meinen besuchten Kursen gab es auch nicht mehr als 8 Teilnehmer.

    Ich hab ja schon geschrieben, dass ich einige Nähkurse besucht habe. Das waren meist Gemischtkurse und von Anfang an wurde auch bei Anfänger darauf geachtet, dass das Genähte gut sitzt und man auch weiß, warum es gut so sitzen soll. Ich hab ja nichts davon, dass ich irgendwas zusammen nähe, es dann nicht gut sitzt und es nie getragen wird.

    Ich habe für meine Tochter 2 Masken aus dem Shield genäht. Aber aus doppelter Stofflage. Vom 40 x 20 cm großem Rechteck die beiden langen Seiten mit der Oberlock versäubert, damit ich diese Nähte schön einmal umschlagen und säumen kann. Dann die kurzen Seiten zusammen nähen, Schlauch wenden und beide kurze Seiten nochmal 1 cm absteppen. Gummi durch fertig. Da war ich keine 10 Min damit beschäftigt. Ich fürchte, einlagig wird der Mundschutz sehr labberig. Aber versuch es einfach mal!

    Unsere 3 Kinder sind alle Linkshänder (der Mann und ich Rechtshänder). Sohn2 sollte im Handarbeitsunterricht einen Schal stricken. Hats aber als Linkshänder nicht hinbekommen und deshalb wollte die Lehrerin ihm eine 6 geben,weil er sich keine Mühe gegeben hat.Selbige Lehrerin hat auch den Schwimmunterricht gegeben und ich habe sie darauf hingewiesen, dass ich ihm das Stricken auch nicht beibringen kann, weil Rechtshänder. Sie hat mir nicht geglaubt, dass es einen Unterschied gibt. Beim nächsten treffen hat sie mir dann erzählt, dass sie ein ganzes Wochenende rumprobiert hat und sie dem Sohn das Linkshänderstricken beibringt. Fand ich toll! Er hat dann auch ein ganz kleines Stückchen Schal gestrickt und eine 4 bekommen, dass war für den Sohn dann auch in Ordnung.


    Ich nähe jetzt seit über 20 Jahren, hab aber bei jedem Projekt ein mulmiges Gefühl, ob es so wird, wie ich es mir vorstelle. Stoff ist ja nicht so billig und etwas nähen, was dann nicht genutzt wurd, ist nicht so meins. Im Moment liegt im Nähzimmer ein wunderschöner blau gebatikter Stoff aus dem ich mir gerne ein Kleid nähen möchte. Ich habe 2 Schnitte zur Auswahl,trau mich aber nicht den Stoff anzuschneiden. Aus Angst ich könnte es verhunzen.

    Ich war 14, da mussten wir in der Schule eine Tunika + Höschen für Babys nähen. Da gab es eine glatte 5, weil ich die Belege nicht richtig verarbeitet habe. Aber wer näht mit ! 14 🤣 schon gerne Babykleidung.
    Hauswirtschaft hatte ich auch - da musste ich dann in 3 Stunden einen Rhabarberkuchen mit Baiserhaube backen, eine Lauchcremesuppe kochen und zwischendurch noch die Geschirrhandtücher der Lehrerin einsprengen, einrollen und nach ner gewissen Zeit bügeln. Vom Rhabarberkuchen ist das ganze Baiserzeugs in den Backofen gelaufen und verbrannt. Vom Lauchcremesüppchen (Sollte für 4 Personen sein) hab ich nicht mal einen halben Teller voll gehabt, weil mir der Lauch auch verbrannt ist. Achso, beim Kuchen wurde noch bemängelt, dass ich nicht genug gerührt habe und der Zucker noch geknirscht hat als der Teig in die Form gefüllt wurde. Und die Handtücher hab ich (mit Absicht allerdings) nicht gut genug gebügelt.

    Uns wurde auch beigebracht, wie man die Küche so baut, dass man immer genug Licht und Platz hat beim arbeiten. Ich hab noch nie eine Küche gehabt, wo dass so möglich gewesen wäre.
    Also ganz ehrlich, wenn ich im Haushalt so gearbeitet hätte, wie ich es in der Schule gelernt habe, dann wäre ich (mit 3 kleinen Kindern) nie fertig geworden.
    Mir fehlt einfach das Händchen für Deko und Zeugs. Und überhaupt steht in meiner Küche soviel rum, da passt an Deko nichts mehr rein. In den restlichen Räumen steht wenig an Deko rum, einfach - weil ich keine Lust habe beim Staub wischen auch noch jedes kleine Teil extra abzustauben.

    Genähte Topflappen hab ich auch nicht, die verschenke ich nur 😁 Das erste genähte Werk in der Schule war eine Schürze. Die mussten wir von Hand nähen. Meine ist nie fertig geworden, meine Mama hat dann ne Decke draus gemacht Genauso wie das Kissen, was wir sticken sollten. Hat auch meine Mama fertig gemacht.
    im 7. Schuljahr hatten wir den ersten Handarbeitsunterricht, da gab es im Nähraum Nähmaschinen. Aber nur so Tretnähmaschinen - nix für mich. Die Lehrerin ist an mir verzweifelt und dann gab es nur für mich eine elektrische. Aber auch auch die war nichts für mich. Irgendwann hab ich mal meine Freundin besucht und hatte eine selbstgenähte Hose an, die hat mir nicht geglaubt, dass ich mir die selbst genäht habe. Irgendwann hab ich sie mal zum Essen eingeladen, da hat sie auch nicht geglaubt, dass ich es gekocht habe. Handarbeit und Hauswirtschaft war damals nicht so meins.

    Ich habe auch verschiedene Nähkurse besucht. Ich fand es immer sehr hilfreich, wenn Anfänger und Fortgeschrittene zusammen waren, da konnten dann die Fortgeschrittenen schon mal ein klein wenig helfen. Was jetzt nicht heißen soll, der Fortgeschrittene bekommt keine Hilfe mehr. Hat in den Kursen immer gut geklappt, die ich besucht habe und irgendwann hab ich ja auch zu den Fortgeschrittenen gehört. Ich hab dann gerne geholfen.

    Meine ersten Näherfahrungen habe ich als Kind gemacht, indem ich aus alten Schlafanzügen von mir neue Kleider für die Barbies gemacht habe. In der Schule hatten wir auch Handarbeiten, aber das ging bei nach hinten los. Da hab ich nichts auf die Reihe bekommen, naja mit 15/16 Jahren hat man ja auch andere Sachen im Kopf als KInderkleidchen oder Tischdecken nähen. Irgendwann hat die Mutter meines Ex irgendwo Stoffe her bekommen. Darunter ein scchicker Wollstoff aus dem ich mir, mit ihrer Hilfe, ein Cape genäht habe. Oder auch ein Supertolles Cocktailkleid. Das hab ich in einem Geschäft gesehen, konnte es mir aber nicht leisten. Wir haben dann Tüll und Taft gekauft und ich habe es unter Anleitung nachgenäht und sehr oft getragen. Dann habe ich ewig nichts gemacht und erst wieder angefangen, als Sohn1 geboren wurde. Weil wir dann des öfteren umgezogen sind, habe ich mich zu verschiedenen Nähkursen angemeldet. Da sind auch tolle Sachen enstanden. Im Moment nähe ich viele Taschen, manchmal Kindersachen für Bekannte. Youtube ist nichts für mich. Eine Anleitung fürs Socken stricken hab ich mir selbst beigebracht, da hab ich mir Bücher gekauft und im Netz eine sehr gute Anleitung gefunden. Ich habe mir bei Craftsy/Bluprint einen einzigen Kurs gekauft. Aber so richtig danach genäht hab ich bisher noch nicht, aber einige Tipps übernommen. Mit Anleitungen komme ich eigentlich auch gut zurecht. Nur wenn ich für mich nähe, da kriege ich es mit der Passform nicht so hin.

    Unser größter Kunde hat Kurzarbeit angemeldet und wir haben die Nachricht bekommen, dass offene Rechnungen erst später gezahlt werden. Peng, da machste nix, weil irgendwann möchte man mit dem Kunden ja vernünftig weiter arbeiten. Hilfe gab es für uns auch nicht, stattdessen die Rechnung für die Vorauszahlung der Körperschaftsteuer. Aber man kämpft sich so durch. Naja, Hauptsache den großen Konzernen geht es gut.

    ich niese ganz bestimmt nicht in die Maske!!! Um dann mit dem ganzen Gulp in meinem Gesicht rumzulaufen? Nein, wenn es passiert, dann werde ich schauen, dass ich mich in irgendeine Ecke stelle, Maske hoch und dann in die Armbeuge.

    Weil bei uns mit Pflicht der Maske die Abstandsregelung nicht mehr eingehalten wurde. Das hat mich so genervt, dass ich gar keine Lust mehr aufs nähen der Dinger hatte. Also, diese Abstandsregelung kann von mir aus für immer bestehen bleiben. Wenn se denn eingehalten wird. Und das beschlagen der Brille, aber damit habe ich mich jetzt abgefunden. Neulich war ich ja in einer blöden Situation - im Supermarkt, beim Obst und Gemüse, merke ich wie ich niesen müsste. Ich war so überfordert, ich wusste echt nicht was ich tun sollte. Bin in die letzte Ecke, hab die Maske ein ganz klein wenig abgezogen um in die Armbeuge zu niesen. Aber der Nieser hat es sich anders überlegt und ich war erleichtert. Und auch, wen ich am Anfang dagegen war, muss ich doch zugeben - es scheint ja doch was zu bringen.

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