Kann man eventuell über's Fenster den Tisch hineinheben?
Beiträge von kledet
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In diesem Falle wird die Maschine komplett in Deutschland produziert. Damit werben sie.
Das ist wirtschaftlich nicht machbar, dann müsste sie etwas das 5 bis 10-fache kosten.
Glaubst du, dass die bei deutschen Facharbeiterlöhnen für den aufgerufenen Preis vertickt werdee könnte
?
Früher® 😉 hat eine ordentliche, in D hergestellte Nähmaschine einen durchschnittlichen Facharbeiter-Monatslohn gekostet.
Überleg mal, was W6-Maschinen kosten!
Ich schätze: Immer noch einen Facharbeiter-Monatslohn. Nämlich in dem Land, in dem sie gebaut wird!
Immerhin baut Bernina noch ihr Spitzenmodell in der Schweiz zusammen (so auf ihrer Webseite), die 880+. Die kostet dann aber auch fünfstellige Euronen. -
Marion - bist du sicher? Das war mal bei Quelle so. Die haben nur die Maschinen in anderem Design verkauft, der "Inhalt" war der Gleiche. w6 produziert eigene Maschinen - so hab ich das zumindest immer verstanden.
Nein, die mechanischen W6 (also die mit der "1" vorne, 1235/61 auf jeden Fall) wurden von Janome gefertigt.
Die Computermaschinen (ab 2000 aufwärts) iirc von einem taiwanesischen Hersteller. In wie weit W6 da bei der Produktentwicklung mitredet oder sich an der vorhandenen Produktpalette bedient weiß ich nicht.
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Garantie bekommt immer nur der Erstkäufer, nicht nur bei W6.
Ich staune immer, wenn Nähmaschinen privat verkauft werden und im Text auf die noch angebliche vorhandene Garantie hingewiesen wird.
Ja, richtig.
Aber so, wie AnaHera den Vorgang schildert, kann ich Ihre Aufregung und Verärgerung verstehen.
BTW: Die "deutsche Wertarbeit" kommt nicht aus Deutschland. Die Maschinen werden in Fernost produziert so wie fast alle anderen Nähmaschinen auch. -
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Und Kniehebel meint Kniehebel, also 10mm Rundstahl, da verbiegt sich nix. Die Einheit wiegt mehr als so manche Nähmaschine.
Man kann ihn in vier Richtungen verstellen, hoffe, man kann es auf dem Foto erkennen:vor/zurück (gelb)
Winkelstellung des Hebels an sich (blau)Winkel der Platte zum Knie hin (grün)
Höhe der Kniehebelplatte (orange)
20230922_230911.jpg
Die Platte gibt es auch mit Stoff bezogen und gepolstert, aber die hängt an einer anderen Maschine. -
kledet Das mag ja sein, streite ich auch nicht ab. Deshalb muss ich aber trotzdem kein Fan davon sein.
Ich wollte die Vorhangschränke nicht anpreisen, sondern nur eine mögliche Erklärung geben, warum diese früher verbreitet waren.
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... kostet HEUTE ein Zehntel ... wolltest du sagen, oder 😉?
Neu hatte sie doch sicher einen vergleichbaren(!) Preis, könnte ich mir vorstellen ...Vermutlich teurer. Laut dieser Seite kostete die Pfaff 138 vor 20 Jahren als Neugerät 2.000 Euro (Angaben ohne Gewähr), in den 1950er Jahren vermutlich ca. 2-3 Monatsgehälter.
Eine gut gepflegte 138 aus den 1950er Jahren ist immer noch voll funktionstüchtig und die meisten Ersatzteile sind auch noch gut erhältlich, also für Leute mit wenig Geld eine Alternative.
In vielen Änderungsschneidereien ist diese Maschine immer noch im Einsatz, kann also so schlecht nicht sein.Auch mit Zickzack? Und Kniehebel?
Jepp. Braucht aber einen eigenen Tisch.
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Mein schlimmstes Relikt von früher sind eigentlich Vorhänge statt Türen, vor allem als Schranktürersatz. Woher das kommt und warum das so ist, weiß ich nicht.
In schmalen Fluren oder Räumen sind Vorhänge, die man zur Seite wegschiebt, erheblich platzsparender als Türen, die man aufklappen muss. Früher wohnte man ja deutlich beengter als heute.
Die Wohnfläche ist von ca. 22 (1965) auf heute 47 qm/Person angestiegen. -
Ich warte ja eigentlich immer noch auf eine stabile robuste Maschine in der Art wie die Schnellnäher, mit Kniehebel und ein paar weiteren Comfortfunktionen und ansonsten nur Geradstich UND Zickzack. 🙈😂
Wenn du auf "weitere Comfortfunktionen" verzichtest dann würde ich die Pfaff 138 empfehlen, kann sogar gut 1.000 Stiche/min mehr als die Brother PQ 1500/1600, ist stabiler und robuster.
Licht hat sie nicht, aber da kann man ja günstig eine LED-Leuchte nachrüsten. Apropos günstig: Kostet ca. ein Zehntel der Brother PQ 1600. -
Hallo,
oft ist ein Bolzen verklebt, wodurch die Umschaltung vor/zurück sehr langsam geht und die Federkraft, um von rückwärts auf vorwärts umzuschalten, nicht ausreicht.
Wenn man gaaaanz langsam näht (Drehen am Handrad) funktionieren die Stiche eventuell wie gewünscht.
Ist eigentlich ne Kleinigkeit, aber man muss die Maschine von unten öffnen.
Solltest du in meiner Nähe wohnen: Komme einfach zum nächsten Repaircafe-Termin, dann kann ich das beheben. -
Vielleicht bekomme ich ja zu den zwei Spulenkapseln auch noch was raus. 🤔
wie unterscheiden sie sich?
Kannst du Vergleichsfotos einstellen? -
Bei der aktuellen Schnellebigkeit trau ich mir allerdings oft garnicht vorzustellen, wie sich irgendwas in 20Jahren gestalten könnte.
Wie weit ist dann überhaupt die Technik? Wird es entwicklungstechnisch so rasant weitergehen? Wird es dann vielleicht organisatorisch überhaupt noch ansatzweise möglich sein, für irgendwas Ersatzteile geben? Oder wird es irgendwann einen Richtungswechsel geben? Oder wenigstens eine Entschleunigung?
Wer weiß das heute schon.
Vielleicht trägt man in 20 Jahren genauso Jeans wie heute oder vor 20 Jahren. Die kann man dann auch mit so einer Pfaff kürzen/flicken. -
Macht es da überhaupt Sinn, die alte Pfaff zu behalten?
Die Tipmatics sind sehr robust und relativ reparaturfreundlich. Vermutlich bekommst du für sie in 20 Jahren leichter Ersatzteile als für die Bernina, Bernette und Brother.
Die Grundeinstellung der Oberfadenspannung kann man ändern, falls es dich stören sollte. Dazu muss man iirc lediglich den Lampendeckel abnehmen.
Gruß
Detlef
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Grad mal geschaut, bei keiner der beiden Spulen ist die 1047 aufgeführt.
Andere hab ich aber auch nicht gefunden. 🤔
Da mach dir mal keinen Kopp deswegen.
Der Pfaff Doppel-Umlaufgreifer wird seit ca. 1934 (!) in der Pfaff 130 und allen Nachfolgemodellen verbaut und hat sich seitdem kaum verändert. Bei den neueren Modellen kamen die Kunststoffspulen hinzu, wahrscheinlich weil die billiger sind und für den Unterfadenwächter, den ein paar Spitzenmodelle aus den Serien haben.
Vielleicht reicht der Platz in den Onlineshops nicht aus, um alle Maschinen aufzulisten, die diesen Greifertyp haben.
Ob du jetzt eine ca. 90 Jahre alte originale Metallspule oder eine nagelneue Kunststoffspule oder irgendwas dazwischen nimmst ist der Maschine egal.
Du solltest nur so alle 10 Nähstunden einen Tropfen Öl in den Greifer geben, dann läuft die Maschine schön leise und geschmeidig.
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Die Pfaff 260 gab es vereinzelt auch mit Kniehebel.
Manchmal findet man die Maschine zu verschenken in den Kleinanzeigen, zumindest wenn ein Nähtisch/Nähschrank mit dranhängt.
Hier mal im Profioutfit. Leider ohne Kniehebel.
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Welche Sticharten werden gebraucht?
Wenn Geradstich reicht dann bekommt man für den Betrag sogar Neumaschinen, die deutlich schneller arbeiten können als jede Haushaltsmaschine.
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Kein sinnvoller Beitrag, aber mein Mann würde dann einfach ein Loch reinmachen. 🙈🤷🏼♀️😂
Warum nicht, wenn man zunächst eine Lochstickerei macht dann franst der Stoff rund um's Loch auch nicht aus.
Ich nehme, was ich gerade in ansatzweise passender Farbe kriegen kann: Schrägband, schmale doppelt umgeschlagene Stoffstreifen, alte Schnürsenkel ... -
hätte die Schöpfung eine Brille gewollt, hätte sie sie direkt mit eingebaut.
Hmm,
Da kann ich der These: Hätte die Schöpfung eine Brille.....(Stellt sich mir schon die Frage - wer/was ist Schöpfung aber gut...???) so gar nicht folgen.
zu Zeiten des alten Testaments, als die Schöpfungsgeschichte entstanden ist, betrug die durchschnittliche Lebenserwartung so ca. 30 bis 33 Jahre *). Ein Alter, in dem zumindest die Altersweitsichtigkeit normalerweise noch kein Thema war.
Da auch stundenlanger Handy- oder Bücherkonsum für die Kinder noch nicht besonders verbreitet war, war auch das Risiko, kurzsichtig zu werden, viel geringer als heute.Die Welt, in der wir hier leben, ist eine deutlich andere als der "Schöpfer" sie wahrscheinlich geplant hatte. Da kommt es auf die Helferlein, Prothesen, künstliche Gelenke usw. dann auch nicht mehr an, die einem mehr Lebensqualität bringen.
*) Natürlich gab es auch deutlich ältere Menschen, die dann als weise (weisse) Frauen und Männer sich bestimmt über eine Lesebrille gefreut hätten, aber diese wurde anscheinend erst im Mittelalter erfunden.
Edith: findet diese Seite zur Geschichte der Berylle sehr interessant.
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