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Beiträge von Sanvean

    Ich freue mich auf die gedruckte Version, denn die Vorschau finde ich interessant. Ja, das lange Kleid finde ich auch schön, aber mangels Gelegenheit werde ich das zunächst sicher nicht nähen.
    Die so wunderbar blumig beschrieben Tunika gefällt mir, auf den Schnitt bin ich gespannt.

    Hallo Annette,
    glücklicherweise hat Deine Schwester eine Schwester, die sich mit Maschinen auskennt :)
    Meine erste Overlock war von Singer und sie hat mir jahrelang treu gedient und zuverlässig gearbeitet, sprich sauber genäht. Damals gab es keine Einweisung, es ist fast 20 Jahre her, und ich habe mich mühsam durch die Anleitung gekämpft, vieles probiert und die Maschine hat es ausgehalten, meine vielen Versuche und hat sich sogar beschimpfen lassen :)
    Weißt Du vielleicht, welches Modell es ist ?

    Ja stimmt ich habe es komplett gedehnt... ahhhh


    Passiert, ist zwar blöd, aber passiert eben, leider.
    Allgemeine würde ich für einen (sehr) feinen Jersey auch ein entsprechendes Bündchen wählen. ich würde es abtrennen und ein neues passenderes annähen.


    Zitat

    aber wenn ich es nur an den Ärmel dehne komme ich nicht auf die länge bzw soweit lässt sich das Bündchen nicht dehnen das der ausschnitt nachher nicht zu groß ist! hmmmm


    Normalerweise nicht, wenn Du von Deinem jetzigen ausgehst, kann es auch sein, daß es mittlerweile ziemlich gedehnt ist und es deshalb nicht (mehr) paßt. Du kannst auch die Ärmel, wie bei der normalen Variante vorgesehen, einkräuseln und dann das Halsbündchen anpassen.

    Guten Morgen Kati,
    ich habe die gleiche Maschine. Es gibt Dinge, die einem das Nähen mit ihr leichter machen, wenn man sie berücksichtigt, denn trotz und alledem ist sie "nur" eine Haushaltsmaschine.
    Wichtig ist generell, bei schwierigen, dicken Stellen langsam zu nähen. Wenn Du mehrere legen Stoff hast, die Du übernähen möchtest: die Nahtzugabe(n) zeigt zu Dir, die Maschine näht quasi auf den "Berg" zu. Ist die Stelle beim Nähen erreicht und Du spürst, daß der Stoff anfängt zu schieben, stoppen, Nähfüßchen hoch und den Stopf etwas zum Füßchen hin, also darunter schieben. Nähfuß senken und langsam (!) weiternähen. So sollte es klappen.
    Die Cover benötigt meiner Erfahrung nach, einfach mehr Zeit, sprich, man sollte langsamer mit ihr nähen, als man das von seiner Nähmaschine gewohnt ist. Eben mal eine Naht "runterrattern" (meine Kursleiterin liebt diesen Ausdruck) funktioniert beim Covern nicht. Eher: in der Ruhe liegt die Kraft :)

    Ich habe mal ein Kleid für eine Museumsausstellung genäht. Die Wolle war krappgefärbt, die Nadeln, mit denen ich genäht habe, von Hand aus damals üblichen Materialien geschmiedet, der "Schnitt" zusammengetragen aus Beschreibungen, Bildern etc. (natürlich hatte ich professionelle Hilfe). Was ich dabei vor allem gelernt habe: Alles kann immer nur eine Annäherung sein.


    Auch eine Annäherung daran, daß ein Kleidungsstück nicht mal eben so "runtergenäht" werden konnte, sondern mehr oder weniger Zeit in Anspruch nahm. Es ging nicht mal so eben ein altes abgetragenes Stück wegzuwerfen, um schnell etwas neues zu "zaubern", sondern es mußte von Hand genäht und ausgebessert werden. Etwas, daß man, was die Wertschätzung der Kleidung, die man fertigt und/oder trägt, heute durchaus zu wünschen übrig läßt.

    Guten Morgen Nina,


    das stand bei farbenmix shirt Flora einfache variante..


    bei der einfachen Variante muß das Bündchen an den Ärmeln stark gedehnt werden, da sie (die Ärmel) hier ja nicht eingekräuselt werden. Das Bündchen übernimmt quasi diese Aufgabe. Damit es gleichmäßig wird, würde ich das Bünchen erst einmal bei der Hälfte der Länge auf den Hals aufstecken, damit Du siehst, wieviel Länge Du pro Seite zur verfügung hast. Dann noch einmal die beiden Hälften teilen und jeweils mittig am Ärmel feststecken. Jetzt ist die Länge des Halsbündchens gleichmäßig verteilt.
    Das Bündchen nun glatt an Vorder- und Hinterausschnitt feststecken (bis zur Raglannaht) allenfalls mit leichter Dehnung, denn die Dehnung beim Annähen betrifft ja nur die Ärmel. Dann festnähen.
    So wie es für mich auf dem Bild aussieht, hast Du das Bündchen gleichmäßig gedehnt aufgenäht. Da hilft nur abtrennen, leider, und neu annähen.

    Bianca, Dein Pullover sieht sowas von kuschelig aus :), danke für Deinen WIP !


    Sylvia, ich mache es beim Bündchen auch so, daß ich beim Nähen darauf schauen kann. Das Argument Deiner Kursleitern bezügl. der Fältchen, hat aber auch etwas für sich, vielleicht probiere es mal aus.


    Wenn ich den WIP und das Ergebnis anschaue, dann wird es endlich höchste Zeit, einmal etwas für mich zu nähen und zwar mit Zeit und Muße. Oft nehme ich mir die nicht, wenn ich für mich nähe, weshalb aufwändigere Projekte hinten anstehen. Wie war das mit dem Mantel-Sew-Along ?

    Eine interessante Diskussion, zu der ich leider aus meiner praktisch Erfahrung nichts beitragen kann. In meinem Umfeld interessiert sich leider niemand dafür und ich werde ob meines Interesses oftmals dafür belächelt, leider. Ich gehe gerne ins Museum und schaue mir auf Gemälden die Kleidung und ihre Details an und zeichne dabei.
    In meinem Nähkurs war vor einiger Zeit eine TN, die ein Gründerzeitgewand gefertigt hat. Sie wurde nicht nur für ihr Vorhaben schräg angesehen (was willst Du denn mit so einem Kleid ?), sondern auch mit ihrem Anspruch auf weitestgehend mögliche Authentizität. Sie war in einer Gruppe, die bei historischen Festen als Statisten auftraten, ungeheuer spannend, wie ich fand.
    Sie kam nicht mehr, aber mein Interesse war neu beflügelt und ich habe dann ein Schnittmuster im Kurs kopiert. Die Kommentare waren ähnlich.


    Deshalb finde ich es schön, daß ich hier so einer Diskussion folgen kann bzw. Schulterblicke möglich sind. Bis jetzt findet dies bei mir noch in grauer Theorie statt.

    Ich verwende Schnittmusterpapier von der Rolle und pause den Schnitt ab. Diese Arbeit mache ich tatsächlich gerne. Mit einem guten Hörbuch (Gott sei Dank ist das ausgenblicklich gehörte bald zu Ende) hat es etwas fast meditatives für mich, und ich kann die Welt außen herum vergessen.
    Folie nehme ich nur, wenn ich ein Modell nähen möchte, bei dem es erforderlich ist, beim Zuschnitt das Muster zu sehen, um paßgenau zuschneiden zu können. Ansonsten mag ich sie nicht besonders, sondern sie geht mir auf die Nerven.
    Eine Freundin hat sich, da nun absoluter Folienfan, von einem Stapel Burda-Seidenpapier getrennt und ihn mir geschenkt. Das nehme ich ab und zu, schlicht weil es vorhanden ist und ich nicht verkommen lassen kann. Es ist mir aber viel zu dünn und man muß sehr vorsichtig sein, denn ich persönlich liebe "ordentliche" Schnitt ohne Risse im Papier. Da bin ich etwas eigen :)

    Ich habe eine und finde nicht, daß sie sehr sauber arbeitet. Auf einer Prym-Vorführung habe ich den Rollenschneider mit Zackenklinge ausprobiert. Mit dem Schneiden habe ich mich anfangs etwas schwer getan, aber er macht eine 1a Zackenlinie. Den werde ich mir zulegen.

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