Beiträge von nadelzwerg

    Dein Eintrag hat mich gerade inspiriert. Also die meisten Fehler entstehen beim Ausmessen, also dem Definieren der Größe, die ausgeschnitten werden sollte.
    Das Messen ansich sollte relativ eng gemacht werden; ohne Weite zuzugeben. Das sind nämlich die Bequemlichkeitszugaben, die ein Schnittmuster schon enthält. Viele messen zu großzügig z.B. um die Hüfte herum, weil sie sich denken, dass das Modell nicht so eng sitzen soll. Wenn man aber schon beim Ausmessen Weite dazu gibt, schneidet man die Größe zu groß zu bzw es ergibt sich eine extrem von der Konfektionsgröße abweichende Größe.

    hm also ich hatte um Weihnachten auch ein ähnliches Problem... dachte ok, miss dich aus, bevor du einfach Größe 40 nähst...
    tja laut maß hätt ich 48 nähen sollen (hab normalerweise 38/40), hab dann in nem Probeteil 48 genäht und das war viel viel zu groß, nachdem anpassen war ich bei 40...
    also ich blicke da nicht wirklich durch bei den Größen... und Maßtabellen... bin ich wohl zu blond für...


    Also so weit klaffen die Größen eigentlich nicht auseinander. Das ist schon extrem, finde ich. Dass sie sich etwas unterscheiden, ist normal, aber irgendwo ist hier ein Fehlerteufel versteckt. Für gewöhnlich kommt es nämlich schon ganz gut hin mit den Größen, wenn man sich ausgemessen hat.
    Bezieht sich das bei dir auf ein burda style-Schnittmuster?

    Ich habe mit dem selbstklebenden Stickvlies sehr gute Ergebnisse auf Jersey und empfinde es auch als weich auf der Innenseite. Ich bin da auch sehr empfindlich, was das "Kratzen" angeht.
    Bei mir ließen sich leider nicht immer die Druckränder des Stickrahmes ausbügeln und blieben als "Glanzränder" erhalten.


    Ich klebe auf dieses Vlies z.B. auch dünnes Leder auf.

    Einen Jersey solltest du nicht einspannen, sondern ein Klebe-Stickvlies nehmen, wo der Stoff aufgeklebt wird.
    Es wird nur das Klebe-Stickvlies eingespannt, das Papier entfernt, was sich auf der Klebeseite befindet und dann wird der Stoff aufgeklebt.


    Spannt man einen Jersey ein, bleiben unschöne Druckstellen vom Stickrahmen zurück.
    Wenn man einen Jersey einspannt, kann es auch passieren, dass man am Stoff zu sehr zieht und es sich nach dem Sticken um die Stickerei herum wieder zusammen zieht, was "doof" aussieht.

    Welche Maschine die richtige ist, wenn man anfängt zu nähen, ist ansich eine schwierige Frage, mit der mich meine Nähschüler auch immer konfrontieren.


    Also ich sage dazu immer folgendes:


    Du musst dir darüber klar werden, was du haben willst. Willst du z.B. Zierstiche haben oder reichen dir Nutzstiche. Zierstiche sind gerade für Mütter immer etwas sehr attraktives, womit man die Bekleidung der Kleinen aufpeppen kann. Und da du schon mit einer Stickmaschine liebäugelst, würde ich da mal schon "ja" dazu sagen bei dir.
    Da kannst du schon mal schauen, bei welcher Maschine dir die Zierstiche gefallen würden, denn da gibt es durchaus Unterschiede. Die Zierstiche sollten jetzt aber nicht ausschlaggebend sein.
    Wichtiger ist, dass du dir überlegst, welche Stoffe du so ansich verarbeiten willst. Wenn du dazu sagst "ja, so alles irgendwie", dann ist eine Allround-Maschine wie z.B. die Maschinen von Brother interessant.
    Es gibt jetzt ganz viele Dinge, die bei einer Nähmaschine den Unterschied zu anderen Nähmschinen ausmachen.
    Daher kann man eigentlich nicht wirklich einfach eine Nähmschine empfehlen, denn es liegt an einem selbst, was einem liegt und wie man mit der Handhabung ansich klar kommt.
    Was einem liegt, weiß man meistens allerdings erst, wenn man ansich mal mit einer Maschine rumhantiert hat, da man dann weiß, was einen stört und was nicht.


    Ich kann dir jetzt mal so sagen, dass meine Schüler immer den meisten Nähspaß mit den Brother-Maschinen haben. Diese Maschinen sind sehr einfach in der Handhabung und haben durch die Bank durch ein gutes Stichbild. Auch die Stickmaschinen und Overlocks von Brother sind toll.


    Du solltest dir aber auch andere Nähmschinen-Firmen anschauen, und dann steht man halt wieder vor dem Berg und weiß nicht weiter.
    Ich selbst arbeite mit vielen verschiedenen Modellen.
    Ich arbeite z.B. oft mit einer Elna 5400, wenn ich ein besonders schönes Stichbild haben will, da bei den Elna-Maschinen, der Unterfaden etwas "fester" sitzt und daher das Stichbild ein Tüpfelchen besser aussieht. Meine Schüler finden diese Maschine aber nicht so schön in der Handhabung.


    Ich kann dir im Grunde auch nur empfehlen, dass du dir irgendwann Zeit frei schaufelst und mal zu einem Fachhändler gehst. Denn es schmerzt schon arg, wenn man viel Geld ausgibt, und dann merkt, dass man irgendwie falsch gekauft hat.


    Liebe Grüße vom nadelzwerg

    Ich habe hier gerade das Thema durchgelesen.
    Also italienische Größen gibt es auf der deutschen burda-Seite nicht.
    Es ist ganz normal, dass die Schnittmuster-Größen nicht mit einer Konfektionsgröße deckungsgleich sind. Man sollte dies auch nicht unbedingt vergleichen, da jede Firma, ob sie nun Schnittmuster oder Bekleidung herstellt, eine eigene Maßtabelle hat, nach der sie die Größen definiert. burda hat da Größen, die weltweit genormt sind; bezieht sich also nicht nur auf Deutschland.


    Der Unterschied scheint mir jetzt aber auch etwas arg zwischen deiner allgemeinen Konfektionsgröße und der burda-Größe.
    Interessieren würde mich, wie du dich ausgemessen hast: Man orientiert sich ja nach dem Hüftumfang bei einem Rock.
    Wo liegt dein Taillenmaß in der Tabelle?


    Generell würde ich immer dazu raten, auch wenn es einem extrem komisch vorkommt, die Größe nach dem gemessenen Hüftumfang auszuschneiden. Anpassen kann man den Schnitt dann immer noch. Oder sich auch mal von jemand anderem zur Kontrolle ausmessen lassen, denn beim Ausmessen kann man auch Fehler machen.

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