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Beiträge von Schnägge

    […] und dieses Werkzeug kennt eigentlich jeder.


    Wer hat schon eine Lochzange? :p
    Ich tippe auf Locheisen


    „Jeder“ und „wer“ – das sind irgendwie seeeeehhhhr genaue Angaben, d.h. es kommt auf das Umfeld an. Bei den hier angemeldeten Hobbyschneiderinnen und Hobbyschneidern sind meiner Schätzung nach mehr Lochzangen als Locheisen vorhanden, obwohl man doch viel mehr Locheisen für das gleiche Sortiment Lochgrößen braucht, die die Lochzange in nur einem Werkzeug bietet …


    Um zum Thema zurückzukommen: Man kann natürlich auch mit dem Locheisen Löcher in den Radiergummi stanzen. Lustig wäre auch ein Löffelbohrer. Das wird nicht so exakt rund …


    Liebe Grüße
    Schnägge
    Ich trau mich ja immer fast nicht zu sagen / schreiben, dass ich das Auge vom Knopfloch mit einem Locheisen mache und dann den Schlitz mit einem Stemmeisen in der passenden Größe aufschneide. Ich bin immer ganz gerührt bei dem Knopflochvideo von dem einen Schneider aus der Saville Road, der sein „chisle“ nimmt …

    Hallo,


    genau, Foucault, so hatte ich das verstanden, dass wir dem Kriechöl eben auch Zeit lassen. Wobei ich zugeben muss, dass es auch gut ist, dass der freundliche ältere Herr an meiner Seite ein bisschen ungeduldiger war / ist als ich: so hat er immer wieder dran rumgemacht und probiert. Und ich denke, dass Bewegung zusammen mit dem Kriechöl ein Übriges tut.


    Heute erste Nähversuche. Erstmal ohne Strom, nur mit Drehen am Handrad. Man muss ja nicht im Eifer den Fadensalat, den man produziert, gleich noch mit vielen-vielen weiteren stichbildenden Maßnahmen zu einem völlig undurchdringlichen Gestrüpp wachsen lassen.


    Fadenverschlingung findet statt. Oberfaden in riesigen Schlaufen auf der Unterseite.
    Beim zweiten Versuch hat der Greifer den Oberfaden „gefressen“ – warum auch immer. Wir haben uns dann entschieden, den Greifer doch auseinanderzuschrauben und gründlich sauber zu machen. Sauber machen war sicherlich eine gute Sache; nur danach haben wir das Ding fast nicht mehr zusammengekriegt! … bis ich dann begriffen habe, dass der Greifer durch einen Nippsi in der Abdeckplatte des Freiarms in der richtigen Position gehalten wird.


    greifer.jpg


    Jetzt noch die Sache mit der Oberfadenspannung. Wir haben uns der Sache Schritt für Schritt genähert und immer abwechselnd eine zielführende Erkenntnis eingebracht:
    Der freundliche ältere Herr, wie die Oberfadenspannung überhaupt aufgeht.
    Ich dann vorsichtig die Spannungsscheiben, die von einer Feder zusammengehalten werden, aus dieser Feder ausgefädelt, sauber gemacht und wieder in der richtigen Reihenfolge eingefädelt. Der Flugrost, den ich von außen gesehen hatte, hat sich als unproblematisch herausgestellt: es sind jetzt noch zwei kleine schwarze Punkte, aber es ist nix irgendwie rauh oder so.
    Der freundliche ältere Herr hat dann den Schlitz gefunden, in den man das Ende der Feder fädeln muss, damit die überhaupt spannen kann – und ich das Gegenstück, dass man links an der Seite das andere Ende der Feder über den kleinen Nippsi ziehen muss, so dass die Feder eine leichte Spannung hat.


    Nachdem ich begriffen hatte, wodurch der Schraubdeckel bei „0“ bzw. „10“ an der Skala arretiert, habe ich mich getraut, ein zweites Mal über den Arretierpunkt zu drehen. Das war es aber noch nicht alleine. (Hatte das einmal schon gemacht und da war immer noch alles zu locker gewesen.) Außerdem hatten wir mal oben den Deckel auf, die Schraube gelockert, die die Oberfadenspannung im Gehäuse befestigt / fixiert, das ganze rausgenommen, wieder reingesetzt, mal weiter rausstehend, mal weiter reingeschoben, am Schluss auch mal hin und her gedreht …
    … ich weiß wirklich nicht, wie (genauer: wodurch) ich es jetzt eigentlich hingekriegt habe. Aber es geht, ich habe jetzt ein Stichbild, das den Namen verdient, Rest ist Feineinstellung – dafür hat die Oberfadenspannung eine Skala von 0 bis 10 …


    Geht dann wohl morgen weiter. Jetzt erstmal zum Matratzenhorchdienst.
    Liebe Grüße
    Schnägge

    Hallo sandra,


    schön, dass du mit meinen Ausführungen was anfangen kannst (nicht jeder Erklärungsansatz „passt“ für alle Menschen).
    Die „Mühe“ mache ich mir gerne. Es macht mir Spaß und bringt mich auch weiter.


    Neben Kind, Arbeit und Hof habe ich momentan wenig Zeit zum Nähen. Aber die Gedanken kreisen trotzdem um den Grundschnitt...


    Sowas kommt einfach immer wieder vor. Manchmal hat frau Glück und das Gedankenkreisen war effektiv, so dass eine dann trotz Pause irgendwie „weiter gekommen“ ist, einfach weil das Projekt gedanklich schonmal klarer geworden ist.


    Puh, das hört sich wahrscheinlich komplizierter an, als es ist.... Ich würde dazu den Schnitt längs zerschneiden (z.B. vierteln) und um den jeweiligen Betrag erweitern?


    Ja, so würde ich das machen.


    Ich lese so raus, dass du mehrere Drüberziehkleider planst. Eventuell kannst du auch einfach den Stoff, der dir am wenigsten lieb & teuer, oder auch den, von dem du denkst, dass er am wenigsten zickt, einfach als erstes rannehmen; ein tragbares Probekleid …


    Liebe Grüße
    Schnägge

    Wenn das „hm“ bedeutet, Zeit zu gewinnen – und damit gleichzeitig dem Kriechöl Zeit zu lassen … hat das bereits geholfen.


    Wir haben das Ding wieder in Gang gekriegt. Wie oben geschrieben, muss-soll-will ich jetzt mal schön sauber machen und dann probieren, wie sie näht. Wird schon!


    Liebe Grüße Schnägge
    (jaja, ich weiß; ist manchmal schwierig, sinnerfassend zu lesen. Vielleicht ist meine Schreibe manchmal auch schwierig zu verstehen :pfeifen:)

    Es gibt Schreibtischunterlagen – oft Werbung von Firmen – an einer Seite geleimt, sozusagen ein sehr großformatiger Briefblock. Hier ist das innere öfter mal Millimeterpapier. Und Papier für Flipcharts gibt es kariert oder liniert (größere Abstände als das, was auf Briefblöcken oder in Schulheften ist).


    Liebe Grüße
    Schnägge

    Kriechöl hat gearbeitet. Jetzt klappt es auch mit dem Spulen. Zumindest so im Freilauf …


    Sobald ich dran weiter komme, werde ich schön saubermachen, ölen, frischen Faden auf meine Spule spulen, der Dame eine neue Nadel spendieren und dann probieren, wie sie näht.


    Bis denne, liebe Grüße
    Schnägge

    nee schon das flache Aufliegen. Die Ecken sind weniger das Problem.


    Nun, dann frag doch einfach mal Tante Gugl nach den Stichworten Schnittmuster Bubikragen.


    Ich kriege mit diesen Suchbegriffen gleich an vierter Stelle dieses Etuikleid, das auch in burdastyle 10/2011 war.


    ich suche ein Schnittmuster für eine Bluse, das […] ob so ein ähnlicher Schnitt mal in einem Burda Heft war.


    Zugegeben, ein Etuikleid ist keine Bluse. Aber es ist sogar mit Ärmeln.


    Liebe Grüße
    Schnägge

    und häufig ist dann wirklich ausschlaggebend, wie sehr ich den Stoff mag


    Genau das ist doch eines der besten und sinnvollsten Kriterien, die eine haben kann!


    Wir müssen nicht immer alles „richtig“ machen. Wir müssen uns nicht an zu kurzen oder zu langen Zentimetern abarbeiten. Wir dürfen entscheiden, wie es uns gefällt.
    Gegenüber unseren Stoffen dürfen wir sogar richtig-richtig-ätzend willkürlich sein.


    Liebe Grüße
    Schnägge


    die die paar Zentimeter mehr regelmäßig gerne mitnimmt. Für mich eindeutig eine win-win-Situation, auch als das noch nicht so genannt wurde.

    Hallo,


    jetzt bin ich auch dabei. Nachdem ich jetzt einige Socken mit jeweils wenigen Farben gestrickt habe, sind mal wieder bunte dran, um etwas von den Resten runterzukommen. Insofern habe ich mich an Annes Muster orientiert. „Erlaubt“ sind die Farbstreifen in Dicken zu zwei, drei oder vier Reihen. Mal sehen, ob es mir nachher gefällt.


    Es sind ja noch ein paar Tage Februar, also bestehen Chancen, dass ich noch fertig werde.


    Liebe Grüße
    Schnägge

    Hallo,


    jetzt ist mir nicht klar, wo deine Bedenken liegen: Die Form der Kragenecken? Oder die Form des Kragens selber, damit er flach aufliegt?
    Wenn zweiteres, hilft dir als Suchbegriff vielleicht das Stichwort „Bubikragen“. Da das grade in Mode ist, wirst du dazu auch ziemlich viel finden …


    Liebe Grüße
    Schnägge

    Hallo, es geht ein bisschen weiter.


    Am Sonntag Abend haben wir an die von Foucault beschriebenen Stellen etwas Kriechöl aufgebracht, schön über Nacht ausruhen und entspannen lassen und gestern früh dann probiert, ob wir die Auslösescheibe vom Handrad gelöst bekommen. Handschuhe fürs Handrad, Rohrzange und Lappen für die Auslösescheibe + Fön zum Erwärmen waren schonmal gut und hilfreich. Tatsächlich haben wir aber zusätzlich auch noch meinen smarten Schonhammer genommen und mal dezent angeklopft, ob nicht vielleicht, eventuell … doch was gehen könnte. Siehe da, es ging was, das Auslöserad ließ sich abschrauben.


    Vorhin habe ich dann mal weiter gemacht mit Saubermachen. Viel Welle war da allerdings nicht zu erreichen …


    Auch das Gewinde von Handrad / Auslöserad schön sauber gemacht. Wieder ordentlich zusammengeschraubt, auch die kleine Schlitzschraube wieder reingedreht, die sorgt ja wohl für den Stopp, damit das Auslöserad nicht abgeschraubt wird?


    Soweit alles gut und schön. Aber: der Antrieb fürs Nähen (Nadelstange) lässt sich damit noch nicht „aushängen“. Egal, in welcher Stellung ich das Auslöserad habe, lose gedreht oder festgestellt, die Nadelstange bewegt sich immer mit. Also hängt da wohl noch was …
    Ich hänge hier mal ein Foto an: Handrad mit abmontierter Auslösescheibe (gerne auch zum Reinmalen).


    handrad_geoeffnet.jpg


    Der freundliche ältere Herr an meiner Seite (seines Zeichens gelernter E-Mechaniker …) vermutet, dass sich das Handrad gegen die Welle (silbrig in der Mitte) verschieben muss, damit der Antrieb für die Nadelstange ausgekoppelt wird. Deswegen auch der leichte Glanz rund um diese silbrige Welle, da haben wir mal noch etwas Kriechöl drauf praktiziert und das Maschinchen in die andere Richtung hochkant gestellt, sozusagen auf die Stirn …
    Richtig so?


    Und dann? Wie weiter?
    Lässt sich das Handrad dann irgendwann auch in die entgegengesetzte Richtung lösen? Oder muss man noch irgendwie reindrücken oder rausziehen? Fragen über Fragen …


    Liebe Grüße
    Schnägge

    […] und dann taucht sie ab :(


    Jetzt mal langsam!


    In einem Haushalt mit drei Jungs kann genügend dazwischen kommen, dass es nicht gelingt, innerhalb einer Woche mit so einer Anfrage sehr viel weiter zu kommen.


    Und selbst wenn …
    … anmisi jetzt abgetaucht ist / wäre, wissen wir doch nicht, wer irgendwann an diese Frage anknüpfen wird.


    Liebe Grüße
    Schnägge


    :p Nur weil du jetzt heiß drauf bist zu lesen, wie es weitergeht – näh dir die Schornsteinfegerkostüme doch selber! …

    Hallo,


    ich bin nicht so die Schnittmuster-Kennerin … aber: deine Frage hört sich so an, als ob du sowieso den Oberteilschnitt deiner Wahl verwenden willst und daran einen solchen Kragen „basteln“ willst. – Und dann wäre die Fragestellung „wie bekomme ich so einen halsfernen Kragen hin?“ eigentlich gleichwertig.


    Am Oberteil muss der Halsausschnitt schon diese etwas halsferne Form haben.
    Der Schnitt für den Kragen sieht aus wie ein Zwischending zwischen einem normalen Kragen, der den Hals umschließt, und einem Ausschnittbeleg (der so flach liegt wie Vorder- und Rückteil).
    Du kannst also im Prinzip
    * aus den Schnittteilen für Vorder- und Rückenteil, ggf. Schulterpasse, einen Ausschnittbeleg zusammenstellen.
    * Vorne „öffnen“ und Kragenecken zeichnen. Stoffbruch in der rückwärtigen Mitte.
    * Gegebenenfalls die Kurve der Naht am Halsausschnitt etwas flacher machen; meinem unmaßgeblichen Vorstellungsvermögen nach müsste das aber ziemlich wenig bis gar nicht sein …


    Liebe Grüße
    Schnägge

    Hallo,


    ich habe mal Schnürsenkel gemacht aus geflochtenem Bindfaden.
    Enden: gaaaaanz dicht mit Nähfaden umwickelt, dabei das Fadenende längs mit dem zu umwickelnden Senkel-Ende mitgeführt. Auf diese Art ist auch immer das eine Ende vom Nähfaden dicht beim anderen. Wenn dir die Wicklung lang genug ist, die beiden Fadenenden verknoten. Man kann den Knoten noch mit einem Tropfen Klebstoff sichern (Alleskleber oder Sekundenkleber).
    Fadenenden vernähen wird schwierig, wenn man ordentlich fest gewickelt hat. Deswegen lieber abschneiden – und eben mit Klebstoff sichern.


    Liebe Grüße
    Schnägge

    Manoman, ich bin sogar zu bloed um Fragen zu stellen, man komm ich mir dumm vor.


    Ach nein. Mach dich nicht fertig.
    Ich glaube, du hast nur Angst, jemanden mit Selbstverständlichkeiten oder vermeintlichen Selbstverständlichkeiten zu nerven, kürzst dann ab und merkst hinterher, dass du mit der Abkürzung auch wichtige Informationen übersprungen hast.


    Also, hättest du (das „hättest“ ohne irgendeinen Vorwurf drin) einfach geschrieben, dass du da ein Kleid hast, das du versuchen willst nachzubauen, ohne es zu zerschnippeln. Dann die Beschreibung, dass das Kleid im Brustbereich eine Einlage hat, von der du nicht genau weißt, wofür sie eigentlich gut ist. Dann deine genauere Beschreibung:

    Die Einlage im Kleid is etwa halben Centimeter dick, da puscht nichts viel. Liegt so drueber. Normalerweise wuerd ich dieses ganze Schaumstoffzeugs nich anruehren, aber hier muss ich sagen, es rundet das Bild ab. Macht die zwei Dreiecke uebern Busen irgendwie formstabiler. Ich nehm zwar keine Seide, wie beim Original, aber schaden wuerds nich.


    Dann wäre es für die Leserinnen und Leser deiner Anfrage in einer „richtigen“, nämlich aufeinander aufbauenden und nachvollziehbaren Reihenfolge.
    Und wenn du jetzt die Antworten liest, als hättest du die Frage so gestellt, wirst du feststellen, dass du sehr konstruktive und sinnvolle Antworten bekommen hast.


    Also, einfach Gebüsch rechts und links ignorieren, weiter fragen, weiter üben …


    Liebe Grüße
    Schnägge

    Meine Gedanken gingen in eine ähnliche Richtung, wie jetzt das Bild ist.


    Die Ecken am Keder zuerst zu machen, scheint mir sinnvoll. Die sind exponiert, müssen also sowohl halten als auch aussehen.
    Zwei „Rahmen“ bauen, für oben und unten.
    Beide Rahmen an Sitzfläche bzw. das Gegenstück unten nähen.


    Dann so wie auf dem Bild an einem Rahmen alle vier Seitenteile annähen.
    Die andere Seite der Seitenteile an das andere Rahmenteil nähen. Eine Seite sollte offen bleiben. Damit müsstest du genügend Platz zum Wenden haben. Und für so ein großes Schaumstoffteil ist es auch komfortabler, das in eine einigermaßen große Öffnung bugsieren zu können. Stichwort „Matratzenschoner“. Also eines der Seitenteile ist nachher wie so ein Garagentor, du kannst es nach oben heben und deinen Schaumstoff „einfahren“ …


    Jetzt kannst du gucken, wieviel Strecke deiner Seitennähte an den Ecken du doch mit der Maschine genäht kriegst. Bei mehreren solcher Kissen wirst du froh sein um jeden Zentimeter, den du nicht von Hand zunähen musst … es sei denn, du kommst auf den Trichter, dass Handnähte was sehr kontemplatives haben …


    Wenden. Schaumstoff reinstopfen. Restliche Nähte schließen.


    Liebe Grüße
    Schnägge

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