Beiträge von Schnägge

    Hat die kleine Bernina eigentlich schon einen Rückwärtsgang?

    Ja, hat sie.

    Der Hebel mit dem silbrigen Knauf über dem Bernina-Schriftzug ist der Stichlängenregler. Wenn mensch das Bild vergrößert, ist eine etwas breitere waagrechte Markierung zu erkennen, das ist Null. Wenn mensch den Hebel noch weiter nach oben schiebt, geht es rückwärts. (Das ist bei den späteren Modellen noch ganz genauso, ich nähe mit einer alten Bernina 730 Record.)


    Was ich sehe, hat sie auch eine Feinregulierung für die Stichlängen (wichtig für Raupennähte), kann die Nadelposition seitlich verstellen und auch den Transporteur versenken.


    Herzliche Grüße

    Schnägge

    Liebe Eichelberg, ich glaube: beides. Als Lernobjekt wird es auf jeden Fall nützlich sein. (Vielleicht kannst du im Endeffekt auch noch was in 3/4 oder 7/8-Länge machen, was dir steht – manchmal ist es erstaunlich, was gut aussieht).

    Und natürlich verhält sich jeder Stoff irgendwie anders – aber andererseits ist ein gut passender Schnitt ein gut passender Schnitt und dein Körper verändert sich nicht, nur weil deine Hosen aus anderem Stoff sind. (Der Stoff für die Probehose ist hoffentlich ohne Stretch? Mit Stretch ist wirklich schwierig, finde ich.)


    Herzliche Grüße

    Schnägge

    Also ich würde tatsächlich die Zugabe genau so wie von Eichelberg vorgeschlagen mit dran schneiden. Diese Zugabe ist ja lediglich für Anpassungen. Wenn alles stimmt, ist hinterher eine sehr breite Nahtzugabe, die möglicherweise am Ende zurückgeschnitten wird, weil es sonst etwas knäulen kann. – Wer will am Ende, wenn die Hose passt, die Tasche nochmal versetzen? Oder wer will alternativ eine Tasche haben, die einen Zoll schmaler ist als vorgesehen?


    Herzliche Grüße

    Schnägge

    Den ersten Teil des Hosenmonats habe ich schon irgendwann letzten Sommer absolviert: Ein Stück gut abgelagerten weißen Jeans aus einer Kiste gefischt und in einer Schnägge-kompatiblen Dunkelfarbe gefärbt. Seither liegt es.

    Gestern habe ich immerhin einmal zugeschnitten. Soll eine Five-Pocket-Jeans werden.


    Es bleibt spannend, ob diesen Monat noch ein weiterer Schritt dazu kommt?


    Herzliche Grüße

    Schnägge

    Zieh einen einigermaßen festen und glatten Baumwollfaden (Cordonet) durch die Maschen, dann hast du eine Sicherung, wenn du nochmal „zurück musst“. Und dann vertraue auf dich, dein Können und dein Gedächtnis und leg einfach los. Möglicherweise machst du es ganz von selber „richtig“ im Sinne von „gleich wie beim anderen Socken“. Nur lange Grübeln macht sowas oft kaputt …


    Herzliche Grüße

    Schnägge

    Hm. Ich bin bestimmt nichit diejenige, die für weiteren Konsum plädiert … Aber in diesem speziellen Fall? Es gibt Locher, mit denen mensch diese „Spezial-Lochungen“ machen kann.

    Dann bist du in Zukunft immer gewappnet, wenn Papier und Ringbuch-Mechanik nicht zusammenpassen. Ich finde, das gehört zu den Werkzeugen, die helfen (können), sich richtig gut zu fühlen – weil es einfach cool ist, die passenden Lochungen selber machen zu können.


    Dein Spatz-Journal gefällt mir gut. Ich hoffe, dir gefällt es dann auch, wenn du es in Benutzung nimmst – und erinnert dich nicht immer an nicht-zurückgekommenen Näh-Flow!


    Herzliche Grüße

    Schnägge

    Liebe Lieverling,


    ich finde deine Überlegungen / Herangehensweise für das, was die Dinger sind, einfach perfekt. Also bitte keine „aber aktuell kann ich nicht anders denken“, was ein bisschen wie eine Rechtfertigung klingt. Da gibt es nix zu rechtfertigen, die Gedanken sind objekt- und anlassbezogen perfekt!


    Liebe Grüße

    Schnägge

    Liebe tantejutta, berücksichtige beim Gesamturteil auch unbedingt, wie unbarmherzig Fotos sind. Dafür ist die Sache mit der Falte am Halsausschnitt doch ein gutes Beispiel (finde ich). In der Realität fällt es gar nicht besonders auf, auf dem Foto dann auf einmal schon.


    Ich finde die Passform am Leib auch schon sehr gut.

    Ärmel bekommst du auch noch hin!


    Herzliche Grüße

    Schnägge

    Hm, daß die Füllung vom Nadelkissen die Spitzen SCHÄRFT, halte ich persönlich für einen Schnack. Wenn feine Metallenden auf was Hartes aufstoßen, stumpfen die ab. Daß die Sandkörner jeweils immer im geeigneten Schleifwinkel angeordnet sind und auch den dafür notwendigen Druck aufbringen, grenzt für mein Verständnis schon an Magie ;)

    Ich persönlich bin bei Vogelsand auch skeptisch, halte es aber für möglich, dass diese Skepsis aus meiner ganz eigenen persönlichen Befindlichkeit resultiert. Ich mag auch kein sogenanntes „Sandpapier“. D.h., dass Vogelsand im Nadelkissen die Nadeln schärfen könnte, habe ich völlig unhinterfragt von Nanne übernommen.


    Seide, wie schon gesagt, weiß ich nicht, habe ich nicht ausprobiert.

    Sägespäne. Doch. Aber sicherlich gelinde. Holz ist im Allgemeinen weicher als Stahl.


    Und was mir dann noch eingefallen ist: mensch kann natürlich das Nadelkissen mit feiner Stahlwolle polstern, Stärke zwischen 0 und 000.

    Das gleitet bestimmt sehr gut und das schärft auch bestimmt die Nadeln. (Punkt.)


    Herzliche Grüße

    Schnägge

    Ich finde, es ist ein Unterschied zwischen einem Nadelkissen, das einfach nur ein Kissen ist, in das die Nadeln hineingesteckt werden, und so einem Nadelkissen am Handgelenk. Letztes braucht meiner Meinung nach eine festere Füllung.


    Sägespäne gehen für eine feste Füllung sehr gut. Das ist sozusagen „der Klassiker“ für Klöppelkissen, in denen die Nadeln ja auch fest stecken müssen (und sie lassen sich aber auch gut stecken!).

    Wer keine Sägespäne selber hat oder Kontakt zu einem holzverarbeitenden Betrieb: Es darf auch so Span-Einstreu aus dem Kleintierbedarf sein.

    Ich kann mir vorstellen, dass die Sägespäne auch eine gewisse schärfende Wirkung auf die Nadeln haben (aber nicht so stark wie der Vogelsand).


    Für Nadelkissen zum einfach nur Reinstecken gibt es auch die Meinung, dass Seide sehr gut sei und die Nadeln schärfe. Ich habe das aber noch nicht ausprobiert (kann es mir aber aufgrund der Materialeigenschaften von Seide durchaus sehr gut vorstellen).


    Ich habe mir immer noch kein Nadelmäppchen gemacht und stecke deswegen meine Nadeln derzeit in ein Jersey-Läppchen. Und nein, die Nadeln gehen da nicht gut rein / durch. Mensch trifft nämlich, wie beim Jersey-Nähen mit spitzen Nadeln auch, sehr häufig genau auf (und nicht in) eine Masche und dann geht’s schwer und der Jersey kaputt.


    Herzliche Grüße

    Schnägge

    Da hat Nanne vollkommen Recht, die kann man nicht (wirklich) selber machen.

    Widerspruch.

    Strickmaschine halte auch ich für eine völlig eigene Welt.


    Und Basics zu kaufen, solange mensch sie käuflich in einem vernünftigen Preis-Leistungs-Verhältnis bekommt, ist völlig in Ordnung.


    Herzliche Grüße

    Schnägge

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