Beiträge von Schnägge

    Hihi, mal ein ganz ketzerisch-verquerer Gedanke: Wenn du wirklich keine rechtlichen Schritte mehr unternehmen willst, dann schreib doch jetzt die Verkäuferin nochmal ein letztes Mal an und bitte sie, ob du doch die Hälfte der Reparaturkosten haben kannst. Schildere ihr ganz sachlich, dass du erst nicht eingewilligt hast, weil du dir rechtliche Schritte vorbehalten wolltest – dass du dich jetzt dagegen entschieden hast. Schreib ihr von deiner herben Enttäuschung. Und dass du jetzt drauf sparen willst, dir die Reparatur leisten zu können …

    Du hast nichts zu verlieren, ganz zivilisiert.


    Wenn du das uns so schreiben kannst, wie es für dich ist, kannst du es auch der Verkäuferin gegenüber rüberbringen. Wie sie damit umgeht, ist dann ihre Sache. Aber warum nicht? Es ist letztlich so Vieles nicht, wie es zuerst scheinen mag.


    Herzliche Grüße

    Schnägge

    So das war's wieder von mir! Wieder ein viel zu langer Text :schreiben: , Entschuldigung! :o

    Oh nein, da brauchst du dich nicht zu entschuldigen. Dein Text hat genau die richtige Länge, der dem Informationsgehalt entspricht. Und dass letzterer drinne ist, da freuen wir uns doch alle – und es kann auch für viele weitere noch hilfreich sein!


    Schön, dass du uns im Forum erhalten bleiben willst – herzlich Willkommen! Und natürlich freuen wir uns drauf, wenn du dann demnächst, wenn du wieder eine Maschine hast, uns an deinen Projekten teilhaben lässt.


    Herzliche Grüße

    Schnägge

    ist das Kalorieentierchen der Übereltäter, der immer die Klammotten enger macht

    Ich finde das diskriminierend. Kalorien sind Nützlinge. Menschen brauchen sie, auch zur Kühlung.

    Außerdem helfen sie, herauszufinden, welche Klamotten wirklich gut und bequem sind.


    Herzliche Grüße

    Schnägge

    Warum sieht meins so breit aus? Beim Haus kann man sich gar nicht verzählen

    Zähl’ mal sowohl in deiner Vorlage als auch auf deinem Stickstück jeweils mindestens 10 Stiche in der Höhe und in der Breite aus und dann miss das: es sollte bei gleicher Stichzahl dann auch das gleiche Maß rauskommen. Wenn nicht, weißt du, dass entweder dein Stoff oder der in der Vorlage verwendete Stoff oder beide nicht die gleiche Fadendichte in Kette und Schuss haben.

    Wie macht ihr das? Seht ihr alle gut, tragt ihr besondere Brillen, nehmt ihr "Sticklupen"?

    Noch geht’s. Gutes Licht ist wichtig. Und selber ausgeschlafen zu sein. Aber ich sehe die Zeit sehr deutlich auf mich zukommen, wo ich rausfinden muss, ob so beleuchtete Handarbeitslupen für mich was taugen …

    Lesebrille habe ich noch nicht, merke aber – oha, beim Lesen! – dass das allmählich an die Zeit kommt. Meine Erfahrungen mit Versuchen mit der Computerbrille beim Handarbeiten sagen mir aber, dass es tatsächlich nicht so einfach ist. Und insofern denke ich, dass du nicht beunruhigt sein musst, dass eine Lesebrille an dieser Stelle nicht wirklich das bringt, was eine sich wünschen würde.


    Vielleicht ist tatsächlich auch Augengymnastik hilfreich. Wenn eine nur nicht so faul wäre … (das ziehe ich daraus, dass tatsächlich der Grad der Ausgeruhtheit einen großen Unterschied macht!)


    Herzliche Grüße

    Schnägge

    Ergänzend zu Devil’s Dance: Die Schulterpasse ist der Bereich mit der höchsten Beanspruchung. Ein Hemd mit gedoppelter Schulterpasse hält deutlich länger und ist damit entsprechend nachhaltiger.

    Wem dieses Argument in der neu-Kaufen-statt-Waschen-Welt keine Rolle spielt, dem oder der sei gesagt, dass schon vorgekommen sein soll, dass ein Kleidungsstück zum Lieblingsteil wurde.


    Herzliche Grüße

    Schnägge

    Hihi, und ich hätte den hellen Stoff in der Mitte als erstes aus der Auswahl wieder rausgenommen, weil ich da die Befürchtung hätte, dass es einfach zu sehr nach Brautkleid aussieht (und damit ist dann die Frage, ob das Teil noch getragen wird – für mich ist das Motto nach Möglichkeit „Lieblingsklamotten für jeden Tag“).


    Von den verbleibenden Stoffen würde ich als nächstes den mit den Hieroglyphen aus der Auswahl rausnehmen, den finde ich zwar vom Motiv sehr interessant, erinnert mich aber in der Farbigkeit an Kittelschürze.


    Bleibt der leuchtend blaue mit dem floralen Design …

    Den finde ich tatsächlich Wow!


    Ist aber nur meine Meinung.


    Herzliche Grüße

    Schnägge

    Ich finde sehr interessant, wie unterschiedlich die verschiedenen Legungen wirken.


    Mein persönlicher Favorit wäre – hihi – die zwei gewesen, mit den Diagonalstreifen. Gerade, weil die nicht so achssymmetrisch ist. Und ein bisschen Understatement …


    Aber wie du schreibst: es muss vor allem zu deiner Mutter passen.

    Die „klassisch symmetrischen“ Varianten sind auf jeden Fall alle sehr schön und stimmig.


    Herzliche Grüße

    Schnägge

    Hallo, ist dieses bild wohl schwierig?

    „Schwierig“ ist immer so relativ, das empfindet jede anders.


    Es steht dran, dass es auch für Anfänger*innen geeignet sei.


    Ich persönlich empfinde es als ein Muster, das insofern „schwierig“ ist, weil während des Strickens nicht so leicht zu erkennen ist, was denn nun eigentlich was ist (was eine gerade im Moment strickt – sowas wie: das ist jetzt die Schnauze, das ist die Einbuchtung an der Nase etc.); ich muss ja auch auf das fertige Strickstück den Bruchteil einer Sekunde länger gucken, um zu erkennen, dass das ein Katzengesicht ist, als das bei einfacheren Mustern der Fall ist.


    Also nur graduell ein bisschen schwieriger. Wenn du Lust drauf hast, dann mach es einfach. Wer nicht wagt, die nicht gewinnt!


    Herzliche Grüße

    Schnägge

    Glaubt ihr das gehört so

    Glauben ja. Wissen nein.


    Mein Ansatz dazu, warum ich das so glaube: ich halte diese Quick-FBA-Anleitung für eine Vertiefung des: du kannst einfach mehr Länge (und in diesem Fall auch Weite) zuschneiden und durch Einhalten in die Länge der Seitennaht einbringen.

    Vertiefung insofern, dass hier gezeigt wird, wo der zusätzliche Stoff sinnigerweise angelegt wird.

    Blöd, dass das mit dem Einhalten dann halt nicht dazu gesagt wird.

    Und wenn wir es hier denn schon dazu sagen: Das bedeutet auch, dass eine beim Zusammennähen drauf achtet, dass die Mehrlänge des Vorderteils wirklich innerhalb der Strecke zwischen Achsel und Taille eingehalten wird. Am Hüftbogen bringt das nix mehr (bzw. wäre dann eine andere Änderung).


    Herzliche Grüße

    Schnägge

    Ganz klassisch ist der Ärmel das letzte Teil, das zugeschnitten wird

    Das finde ich jetzt hoch-interessant – danke, Aline!


    Weil: ich mache das eigentlich meistens so. Weniger aus Anpassungsgründen (da wäre noch viel Luft nach oben …), sondern aus ganz pragmatischen Gründen: so kann ich die Größe des fertigen Armausschnitts ausmessen und die Armkugel entsprechend passend zuschneiden. Dito bei ggf. Kragensteg und Kragen.


    Herzliche Grüße

    Schnägge

    Ergänzung: Um das deutlicher zu machen, dass es wie zweifarbiges Patent ist – nur von einer Farbe eben nur die Umschläge – kannst du es auch wie zweifarbiges Patent „stricken“.

    Im Video wird sozusagen gleich die Abkürzung gezeigt.


    Reihe 1a Vorbereitung:

    Der Beilauffaden läuft als normaler Strickfaden über die Hand, es wird aber nicht gestrickt, sondern nur Umschläge gemacht.

    1 Umschlag, 1 Masche wie zum Linksstricken abheben, 1 Masche ohne Umschlag wie zum Linksstricken abheben, der Beilauffaden läuft hinter der Arbeit mit. Dann wieder mit Umschlag und das alles immer schön abwechselnd.

    Ausgenommen sind die Maschen, die du am Rand eventuell anders strickst, im Video z.B. die Randmaschen und davor / danach die erste bzw. letzte Masche immer rechts.

    Arbeit nicht wenden, sondern wieder von vorne anfangen mit

    Reihe 1b Abstricken: mit dem Arbeitsfaden alles rechts abstricken, immer eine Masche mit ihrem Umschlag zusammenstricken, dann wieder eine Masche solo.


    Reihe 2a Vorbereitung:

    Jetzt die Arbeit wenden. Die Innenseite zeigt zu dir.

    Beilauffaden in die Hand, wieder 1 Umschlag, 1 Masche wie zum Linksstricken abheben, 1 Masche ohne Umschlag wie zum Linksstricken abheben – dieses Mal läuft der Beilauffaden vor der Arbeit mit. Weiter so immer schön abwechselnd. Und natürlich auch hier die Maschen am Rand so stricken, wie du es eben gestaltest.

    Arbeit nicht wenden, sondern

    Reihe 2b mit dem Arbeitsfaden links abstricken, immer einmal Masche mit Umschlag zusammenstricken, dann Masche solo etc.


    Vermutlich kommen die meisten nach wenigen Reihen von selber drauf, dass sie das auch schneller haben können, also jeweils a und b in einem Durchgang zusammen, so wie im Video gezeigt.


    Herzliche Grüße

    Schnägge

    Das sind vom Patentmuster nur die Umschläge (die ja im Patentmuster auch ziemlich unsichtbar sind).


    Also: eine Masche stricken, bei der nächsten Masche den Beilauffaden über die Nadel legen und mit abstricken (und damit einstricken). Die nächste Masche wieder normal abstricken, der Beilauffaden liegt hinter der Masche. Dann wieder Beilauffaden über die Nadel legen und Masche und Umschlag aus dem Beilauffaden zusammen abstricken.

    Bei der Rückreihe das ganze dann versetzt, das ergibt sich automatisch, wenn du an der Fersenrückwand eine gerade Maschenzahl hast.

    Das mit dem Umschlag mit abstricken funktioniert mit linken Maschen gleichermaßen wie mit rechten Maschen. Und hier liegt der Beilauffaden bei den ohne Umschlag abgestrickten Maschen dann natürlich vor der Arbeit.


    Was die Verwirrung mit den Fadenenden angeht: Es bleibt natürlich das kurze Fadenende hängen und darf am Ende vernäht werden. Der Beilauffaden läuft immer vom Knäuel mit, so als ob die zweite Farbe mit verstrickt würde.


    Herzliche Grüße

    Schnägge

    Deshalb steht bei dir auch „Meister“

    Äh nein. Das ist hier ganz schlicht wie im Öffentlichen Dienst und wächst so an mit den Dienstjahren (und mit der Zahl der geposteten Beiträge).

    Ausserhalb dieses Forums gibt es in SocialMedia oft eine Welt, wo alles „mal eben von der Nadel hüpft“.

    Ich bin bekennende Näh-Schägge.

    In Bezug auf das, was wo im Internet zu lesen ist: es ist eben ein Unterschied, ob ich nur zeigen will – duck-ma-was-schnäggeli-demacht-hat – oder ob ich in eine ernsthafte Diskussion mit anderen, ähnlich Gesinnten, einsteigen will.

    Die Diskussion erweitert und vertieft Kenntnisse und Fertigkeiten, selbst dann, wenn eine gerade selber wenig zum Tun kommt.


    Rest pack ich mal in einen Spoiler, ist (alles) ein bisschen OffTopic und sprengt dann-sonst hier den Rahmen.



    Herzliche Grüße

    Schnägge

    Es schließen sich doch Schrägbandversäuberung und Futter nicht aus: Futter und Oberstoff wie eine Lage verarbeiten (ggf. an den Säumen nicht – was für ein Saumabschluss ist denn im E14-Original vorgesehen?), das Schrägband für die Schrägbandversäuberung aus Futterstoff zuschneiden, damit nicht die Nähte bremsen.


    Herzliche Grüße

    Schnägge

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