Das kann ich voll und ganz verstehen. Ich hatte die Janome 9900 und da hat der Unterfadenwächter nie funktioniert. Der ist für mich eine der tollsten Errungenschaften der modernen Nähmaschinentechnik und bei (meiner) Bernina funktioniert er auf den letzten Zentimeter. Auf Fadenschneider und Unterfadenwächter wollte ich nicht mehr verzichten. Beim Sticken würde ich bei großen Flächen immer eine volle Spule benutzen und zum Schluss nach den Farbwechseln immer kontrollieren, ob noch genug Restmenge auf der Spule ist.
Beiträge von Puppenmutti
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Ich benutze bei meiner 790 den Kniehebel der alten 1030, wenn die Maschine im Tisch eingelassen ist. Wenn ich sie zum Sticken anhebe, muss ich den Originalkniehebel benutzen, dann kommt der kurze nicht um die Tischkante. Ich habe den Nähfuß 53. Den nutze ich auch gerne für normale Stoffe. Mit der Geradstichplatte transportiert er wunderbar. Allerdings war die Beschichtung nach der ersten Arbeit mit Leder schon beschädigt. Das habe ich bei allen grünen Füßen und werde das mal reklamieren müssen.
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Ich habe auch so meine Schwierigkeiten mit den breiten Füßen. Aus diesem Grund habe ich neben den breiten C- und d-Füßen auch den einfachen 1er, 10-er und 20-er Fuß. Das ist aber vermutlich Gewohnheit. Ich nähe seit 50 Jahren mit den schmalen Füßen und kann mich sehr schlecht umgewöhnen. Eigentlich benutze ich die breiten Füße nur in Verbindung mit dem Dualtransport oder für breitere Stiche als 5,5mm. Den Transport finde ich mit den schmalen Füßen sehr gut.
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Das müsstest Du doch in der Bedinungsanleitung finden. Wenn es drin steht, war es schon immer da, wenn nicht erst nach dem Update.
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Ich würde auch eine mechanische Maschine bevorzugen. Meine Janome 9900 und auch die alte Bernina 1030 haben die Lederpuschen ohne Mucken genäht. Ich würde mich auf jeden Fall erkundigen, welcher Hersteller in Eure zukünftige Heimat liefert und auch welche Modelle er dort anbietet. Es nutzt Dir nichts, wenn Deine Maschine nur für den europäischen Markt hergestellt wurde, dann gibt es nämlich keine Ersatzteile. Meine Freundin hat viele Jahre in Brasilien gelebt. Dort gab es 110 Volt und nur eine 220 Volt Steckdose im ganzen Haus. Das solltest Du auch bedenken. Selbst wenn Du 220 Volt zur Verfügung hast, muss das beim Mechaniker nicht zwangsläufig der Fall sein.
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Eine Overlock kannst Du super gut in ein Nähmöbel einbauen. Auch für diese Maschinen gibt es meines Wissens nach die Einlagen. Zum Einfädeln und Reinigen musst Du sie anheben, das ist mit Lift aber kein Problem. Ich habe meine Maschinen auch im Tisch versenkt und finde diese Arbeitshöhe ideal. Besonders beim Covern wird der Stoff wesentlich besser geführt, wenn er nicht zu einer Seite herunter hängt.
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Die heutigen Overlockmaschinen haben 4 Fäden. Früher gab es auch welche mit dreien. 5 Fäden habe ich noch nie gehört. Das müsste eine Sicherheitsnaht sein, die dann aber außer den 4 Overlockfäden noch 2 Fäden für den Kettenstich braucht. Diese Kombination gibt es meines Wissens nach nicht im Hobbybereich. Die Sicherheitsnacht (in einem Rutsch Kettenstich und Versäuberungsnaht) kannst Du nur mit Kombimaschinen machen. Da ist es zwar möglich diese Naht mit 5 Fäden zu nähen nämlich dem Kettenstich (2 Fäden) und den 3-Faden Overlockstich. Wenn Du einen Hilfsgreifer an der Maschine hast kannst Du auch nur eine 2-Faden Versäuberungsnaht dazu machen. Das sind dann zwar nur 4 Fäden aber eine reine Overlockmaschine kann das nicht.
Ich habe 35 Jahre die komplette Garderobe für meine Familie mit einer rein mechanischen Nähmaschine genäht. Damals hatte ich den Nähschneider zu meiner Bernina. Das war super, dauerte aber ewig. Eine Ovi war damals fast doppelt (3000-4000 DM) so teuer wie meine Nähmaschine und das konnten wir uns nicht leisten. Heute bekommt man Ovis für 250 Euro und die nähen auch super schön.
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Für mich gilt: Ovi muss, Cover kann!
Mit der Ovi nähe ich alle dehnbaren Stoffe zusammen und versäubere die Kanten in einem. Aber auch zum versäubern von einlagigen Stoffen benutze ich nur die Ovi. Der Rand liegt immer glatt und drückt sich nicht durch. Rollsäume in dünnen Stoffen wie z.B. Chiffon werden wunderschön. Alle Stoffe, die ich vorwasche versäubere ich mit der Ovi, das geht ratz fatz.
Die Cover benutze ich seltener. Sie näht Kettenstich und die Doppelnaht, die Du von T-Shirts kennst. Diese Naht kannst Du auch mit 3 Nadelfäden nähen. Du kannst mit ihr alle dehnbaren Materialien umsäumen oder mit dem Schrägbandformer wunderschön Kanten einfassen. Das funktioniert nicht nur bei dehnbaren Materialien sondern auch bei Baumwollstoffen. Ich nutze die Cover auch zum gleichmäßigen Absteppen von Jeanshosen. Mit dem Kettenstich kann man auch sehr schön heften, die Naht geht super gut wieder auf. Die Rückseite der Covernaht benutze ich auch oft als Zierstich.
Ich habe festgestellt, dass eigentlich jede Ovi schöne Nähte macht. Sie unterscheiden sich hauptsächlich durch den Einfädelkomfort oder die Lautstärke. Bei der Cover sieht das anders aus. Ich hatte die Janome Cover 1000 und bin an ihr verzweifelt. Wenn Du ohne langes Herumprobieren tolle Ergebnisse haben möchtest musst Du hier schon richtig Geld in die Hand nehmen! Die neue Cover von Brother mit dem Oberleger ist laut Tanjas Berichten aber auch recht unkompliziert.
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Sprungstiche mit der Bernina stelle ich manchmal aus. Bei einem gestickten Knopfloch z.B. schneidet die Maschine 4x den Faden ab obwohl es nur 1-2mm daneben weiter geht. Das sieht ohne Schnitt wesentlich besser aus. Wenn allerdings Gesichter oder ähnliches gestickt werden, lasse ich diese Funktion an, denn manchmal stickt die Maschine über die Sprungfäden und dann bekommt man sie nicht ganz exakt abgeschnitten, so dass immer noch etwas stehen bleibt. Das Schneiden der Sprungfäden passe ich immer dem Muster an.
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Meine Enkel hatten diese Einschlagdecke auch. Für den Maxicosi ist sie vielleicht besser geeignet als für den Römersitz bei dem nicht nur das Gurtschloss sondern auch die Trägergurte durchgesteckt werden müssen. Unsere Tochter hat die Kinder immer mit dem Maxi Cosi aus dem Auto genommen und es war nie ein Problem das Kind anzuschnallen und der eine Schlitz, der ja auch überlappend genäht wird, beeinträchtigt auch im Kinderwagen in keinster Weise. Ich finde diese Variante für die ganz kleinen Babys sogar noch praktischer, da sie die Beinchen noch extrem anziehen. Wenn ich ein so ein Teil genäht hätte, würde ich bestimmt kein zweites machen, denn Dank Waschmaschine und Trockner ist es ganz schnell wieder einsatzbereit.
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Noch einmal ganz herzlichn Dank für Deine Arbeit.
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Ich kann mich Muriels Meinung nur anschließen. Für Babys unter 3 Monaten sind Hosen ohne Füßchen nicht so prickelnd. Die Söckchen waren immer ausgestrampelt, Für die lustigen Strumpfhalteüberzieher oder Schühchen sind die Füßchen auch noch zu klein und zu schmal und Strumpfhosen sind häufig zu warm. Unserem Enkel lief der Schweiß von der Stirn in geheizten Räumen. Bei Mädels unter einer dünnen Legins sieht das etwas anders aus. Das war bei meinen Kindern schon so und unsere Tochter hatte am liebsten die Strampler mit Wickelöffnung und Füßchen. Hosen mit Bündchen finde ich persönlich für Kleinkinder nicht so gut, da die Oberteile immer hochrutschen und der Rücken frei liegt. Natürlich tragen die Kinder einen Body aber der dünne Baumwollstoff wärmt doch nicht. Die Latzhosen haben mir früher sehr viel besser gefallen.
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Herzlichen Glückwunsch und super, dass alles okay ist. Lass es trotzdem langsam angehen!
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Ich habe eine Mail geschickt.
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Ich bin mit meinem auch nicht zufrieden oder ich kann ihn nicht richtig anwenden.
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Das ist schwierig zu beantworten. Meistens ist der Armausschnitt bei größeren Schnitten für die kleinere Armkugel zu groß. Kannst du denn an der Schulter so viel wegnehmen, dass die Armausschnitte von beiden Jacken identisch sind? Hat die Jacke eine Passe, dort könntest Du evtl. auch noch etwas wegnehmen.
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Das ist bei allen mechanischen Maschinen so. Die Taste bei den elektronischen Maschinen bewirkt, dass dem Computer gesagt wird, dass er jetzt rückwärts nähen soll. Über diese Funktionen verfügt eine so alte Maschine nicht. Ich fand das sogar besser. Wenn vor einer Ecke ein Stich zu lang war, konnte ich den Hebel ein kleines bisschen hoch schieben und der Stich passte genau.
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Toll, danke für die Bilder.
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Früher habe ich die Schnitte auch auf Zeitungspapier durchgeradelt. Entsprechend sah auch der Schnittmusterbogen aus. Da gab es einen Schnitt aber auch höchstens in 2 Größen und die waren extra aufgedruckt und nicht wie heute ein Schnittmuster für 6-8 Größen, die z.T. ineinander laufen. Vor allem bei Kinderschnitten, die ich in fast allen Größen benutze, wäre das Durchradeln tötlich für den Schnittmusterbogen. Ich benutze dafür Malerfolie. Meine Rolle, die ich schon viele Jahre habe, ist noch nicht sichtbar kleiner geworden. Diese Schnitte benutze ich auch sehr oft und kann sie problemlos abwandeln. Für Lutterlohschnittmuster benutze ich das aufgebügelte Papier mit dem bei einem großen Nähmaschinen-Versandhändler die Kartons ausgepolstert werden.
Ich mag keine Schnitte mit eingezeichneter Nahtzugabe. Ich zeichne mit dann die Nahtzugabe ein und schneide sie weg. Ich nehme unterschiedliche Nahtzugaben, je nachdem ob ich mit der Ovi nähe, Seiten- oder Armkugelnähte habe usw. die Nahtlinie zeichne ich nur bei ganz hochwertigen Sachen wie z.B. einem Jackett, einer Anzughose o.ä. ein.
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Ich stehe mit der Prymzange auf Kriegsfuß und möchte meine Presse nicht missen. 15 Jerseydruckknöpfe bekäme ich mit meinen Händen nie gedrückt und ich glaube nicht, dass ein 3-jähriges Kind das schafft.
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