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Zoje - Qualität

  • Weil die Maqi eine Maschine für schwere Materialien ist. Etwas suboptimal wenn man feine Stoffe nähen möchte. Vorher war die auch weitgehend in Ordnung, hatte aber bereits drei Umzüge hinter sich, davon einen mehrwöchigen im Schiffscontainer.


    Die Bemerkung "Nähmaschine ist nicht gleich Nähmaschine" ist sicherlich richtig, darüber gibt es auch nichts zu diskutieren. Aber dazu eine kleine Geschichte:

    Ich spiele u.a. Bratsche. Und hatte eine von meinem Großvater, die mir aber etwas zu groß war. Ergo musste eine kleinere her. Wir waren dann für eine Woche in Peking und Peking ist ein Geigenbauerhotspot in China. Ich hatte dann über AliExpress Kontakt mit einer Manufaktur dort und wir besuchten diese am letzten Tag unseres Aufenthaltes. Ich hatte auch einen Preisrahmen gesetzt und beschrieben, was ich mir vorstellte.

    Ich habe dort dann für 800USD ein Instrument gekauft. Für ein vergleichbares hätte ich in Deutschland locker 3000,-€ hingelegt.

    Und genau das ist nicht nur bei Instrumenten meine Erfahrung, sondern auch bei anderen Dingen: chinesische Waren, die in Deutschland nicht oder noch nicht populär sind, kosten ca. ein Drittel bis die Hälfte einer vergleichbaren Qualität. Und - was manch einer nicht weiß - als deutsches Produkt kann alles bezeichnet werden, bei dem mindestens 40% des zeitlichen Aufwandes in Deutschland gemacht wurden. Bei Streichinstrumenten sind das letztlich der Firnis und das Setting. Der Rest kommt bei den meisten Instrumenten als sogenannte weiße Ware aus China. Sooo schlecht können die Dinger also nicht sein, werden in China für wenige Euronen gekauft und in Deutschland als deutsches Instrument für ein paar Tausender weiterverscherbelt. Und dabei dann kräftig auf die Chinesen geschimpft.

    Wenn ich dann höre, daß Pfaff bei Zoje produziert, habe ich dann auch keine weiteren Fragen mehr.

    2 Mal editiert, zuletzt von finncha ()

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    Nähmaschine JUKI HZL-NX7 Kirei

    2018 war die Maschine erstmals auf der H+H zu sehen, im Sommer war die JUKI NX7 Kirei dann endlich erhältlich. Die große Schwester der DX7 punkten mit vielen Features aus der Industrie. Im Forum gibt es einen lesenswerten ausführlichen Test- und Erfahrungsbericht.
     

    technische Daten | Produktseite Hersteller | Händlersuche

  • ... und hast du für die "leichten Materialien" denn eventuell schon einen Haushalts"schnellnäher" in Erwägung gezogen?

    Ich hab meine Brother PQ 1500 seit 8 Jahren und nähe fast alles damit - ich liebe das Ding ...

    Janome und Juki haben auch sowas am Start ...

    Beste Grüße aus Schleswig-Holstein
    Steffi


    Meine Devise: "...close enough to perfect for me!"
    (nach einem Song der Country-Band ALABAMA)


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  • Ich habe ja ein W6 8000 und eine QPL9000. Die 8000 läuft super, näht auch völlig unbeeindruckt durch dicke und schwere Sachen, damit habe ich schon Nappa mit mehreren Stofflagen genäht - überhaupt kein Thema für die Maschine. Aber - und das ist der Grund für eine Industriemaschine - sie bietet mir für einige, mir wichtige, Sachen nicht genug Platz. Weder rechts unter dem Arm noch links. Auch der Anschiebetisch reicht da nicht. Das Problem links ließe sich zwar lösen, bleibt aber immer noch rechts zu wenig. Gut, die QPL hat da mehr Platz, aber mit der werde ich nicht warm obwohl sie ganz brav ihren Job macht.

    Es geht mir auch nicht um Tempo, auch da reicht mir, was ich habe. Es geht schlicht um Platz in der Ebene und Komfort. Die 8000 hat das erste nicht aber das zweite. Ergo habe ich Freude an der Maschine mit dem, was ich auf ihr nähe und Freude mit einer Industriemaschine bei dem, was ich dann mit dieser nähe.

    Ich habe jetzt eine leicht gefütterte Softshelljacke für meine Tochter genäht. Das nähen war gar kein Thema aber permanent rutschte mir bei der weitgehend fertigen Jacke der Großteil zur Seite runter und ich mußte permanent gegen ein Schieflaufen der Naht kämpfen und teilweise war es ein Krampf die Stoffmengen unter dem Arm durchzufummeln. Und die Jacke war noch dünn, da habe ich schon voluminöseres gemacht. Das hätte ich zwar auch mit der Maqi machen können, aber die ist beim rückwärtsnähen schwerfällig und anstrengend.

    Ich weiß, das ist alles etwas womit man sich lange arrangieren kann, aber ich möchte das nicht mehr. Mag unverständlich sein, aber ich habe Lust drauf und Platz habe ich im Überfluss seit ich meinen Laden auf ca. 16qm verkleinert habe ^^ . Da dürften jetzt insgesamt 60-70 qm zur Verfügung stehen, meine Werkstatt schon abgezogen. Dafür haben andere Leute andere Hobbys, die sicher auch manchmal für Unverständnis sorgen. Ich muß da ja auch nicht besonders wirtschaftlich rechnen, da ich nicht gewerblich Näharbeiten mache. It is just for fun.

  • Ach ist ja spannend, ich habe mir heute mal im Netz die qpl 9000 angesehen weil sie einen relativ großen Durchlass hat. Was genau stört dich, oder besser, warum wirst du mit ihr nicht warm? Welche Projekte nähst du auf ihr und was macht sie besonders gut?

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  • Frag mich nicht ^^ . Also diese Maschine hat als einziges echtes Manko keine einstellbare Nadelposition. Das ist bei den neueren anders. Ich hatte die damals als Rückläufer gekauft, ist wohl eine der ersten Generation. Ansonsten stört mich nichts an ihr, ich werde nur nicht warm damit. Kannst gerne herkommen und sie ausprobieren wenn du mal in der Nähe bist.

    Kann durchaus sein, daß ich sie in ein paar Jahren in Betrieb nehme und dann ganz anders über sie denke, aber das weiß ich jetzt natürlich noch nicht :).

    Ich wollte mit ihr meine Pferdesachen nähen. Also Halfter und so einen Kram. Aber das klappt nicht, ist halt dafür nicht ausgelegt. Und die kräftigen Schabracken gehen auch nicht, weil die Maschine dafür dann zu leicht ist. Aber das sind halt Sachen, die machen normale Menschen nicht. Gekauft hatte ich die übrigens bevor mir der steuerbare Motor für meine Maqi über den Weg gelaufen ist. Deswegen ist die QPL jetzt ziemlich unterbeschäftigt.

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  • Schade. Aber soo viel falsch macht man damit nicht. Ok, der Kniehebel ist irgendwie für die Katz, nicht vergleichbar mit dem von der Maqi. Ansonsten - ist halt eine Maschine die Platz bietet.

  • Ja, 30 cm rechts der Nadel ist schon nicht schlecht, ich bräuchte sie tatsächlich nur zum quilten, da haben meine beiden leider nur 21 cm Platz, bei ausladenden Bewegungungen leider etwas hinderlich😢

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  • Fürs quilten ist die Maschine ja gedacht.

  • Genau, dazu wird sie wohl reichen, und viel Schnickschnack hat sie auch nicht. Dazu müsste ich aber erst meine Cover verkaufen, sonst weiß ich nicht wohin mit ihr.

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  • Dazu müsste ich aber erst meine Cover verkaufen, sonst weiß ich nicht wohin mit ihr.

    Probier sie lieber erst mal aus - manche finden, sie sei ein eher grobschlächtiges Gerät, mit dem es sich nicht sehr komfortabel arbeitet.

    Vielleicht kannst du sie ja gebraucht irgendwo günstig bekommen - dann täte das nicht so weh 😉...

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    Steffi


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  • Ausprobieren sowieso, blind kaufen möchte ich nicht mehr. Wir sollten schon miteinander harmonieren sonst hab ich auch keinen Spaß daran. Eine Freundin hat sich vor 4 Jahren die 9500 von w6 gekauft, die hat mich leider nicht so überzeugt, da gab es anfänglich auch permanent Probleme mit der Spule bis diese getauscht wurde, danach ging es. Tatsächlich wäre das keine Maschine für mich. Ich schaue mal bei kleinanzeigen und alternativ spukt mir leider immer wieder die M8 von Janome im Kopf herum, aber dafür müsste dann wahrscheinlich meine Bernina weichen 😢. Ich bin unentschlossen und ohne Probe zu nähen wird das sowieso nix.

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  • Genau das ist das Problem liebe Rita….also nix ohne Nähprobe….auch keine M8 😉 in Wennigsen und Cham kann man ja schön Urlaub machen😂😂😂

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  • Ich habe jetzt gerade mal mit meiner Maqi versucht eine bestickte Musseline zu nähen. Und jetzt weiß ich, warum ich eine Industriemaschine für das dünne Zeug will.

    Die Maqi hatte ich auf ca. 2100 Stiche eingestellt, wäre auch noch schneller gegangen, aber reicht ja. Die Naht ist perfekt gerade geworden, einfach weil nichts nach links runterhängt. Aber die näht nur mit kräftigerem Faden. Dünnerer reißt bei ihr. Und einen feinen Stoff muss ich wirklich nicht mit einem 40er Garn nähen.

  • Die W6 laufen super. Mag sein, daß es "bessere" Maschinen gibt, aber solange die Maschinchen genau das tun wofür ich sie anschaffe, ist für mich alles fein. Warum sollte ich dann deutlich mehr für eine Maschine berappen nur weil da ein bekannter Name drauf steht?


    Und jetzt weiß ich, warum ich eine Industriemaschine für das dünne Zeug will.

    Zitat 2 beantwortet, warum du evtl. hättest mehr ausgeben sollen. Damit du nicht extra eine Maschine für Musselin brauchst, sondern das die gute Haushaltsmaschine kann.


    Oder nähst du gewerblich?


    Also, 2100 Stiche die Minute für eine Geradstichnaht, das ist schneller, als ich gucken kann. Auch das wäre für mich kein Grund für einen Industrienäher.

    Viele Grüße
    Do-it


    Wer nähen kann, ist klar im Vorteil.

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  • Hä? Ich verstehe deine Argumentation nicht so ganz. Natürlich können meine normalen Maschinen dünnes Zeug vernähen. Das ist nicht der Knackpunkt. Es ist halt so, daß sich Bedürfnisse und ja, auch Wünsche ändern. Die Maqi tut das, wozu sie angeschafft wurde - sie näht schwere Materialien. Die QPL kam, weil die Maqi lange Jahre für mich schlicht nicht steuerbar war. Auf den Trichter, dass es steuerbare Motoren gibt, bin ich erst später gekommen, ich habe mich damit einfach nicht beschäftigt.

    Ich hatte immer eine normale Haushaltsmaschine, seit der W6 8000 nähe ich sogar recht gerne damit. Nur bietet die mir eben nicht ganz, was sich nun durch mehrjährige Nutzung an Wünschen herauskristallisiert. Und die QPL hat da eben auch Mankos.

    Ausserdem: warum und wieso ich eine Industriemaschine möchte, ist doch komplett unerheblich. Es war doch auch nie meine Frage, ob das für mich sinnvoll ist. Ich habe nicht nach einer Kaufberatung gefragt, sondern nur ganz gezielt danach, ob es inzwischen mehr Erfahrungen mit Zoje gibt.

    Aber ich sage dir gerne, warum Industriemaschine statt Haushaltsmaschine: die machen einfach Spaß. Da ist alles auf Effektivität ausgelegt und das liebe ich. Ich habe halt nie gedacht, daß ich mir irgendwann vornehme, meine gekauften Klamotten durch selber genähte zu ersetzen. Für das, was ich früher gemacht habe, ist ja die 8000 schon überdimensioniert. Die kann viel mehr, als ich jemals gebraucht habe.

  • Aber die näht nur mit kräftigerem Faden. Dünnerer reißt bei ihr. Und einen feinen Stoff muss ich wirklich nicht mit einem 40er Garn nähen.

    Das kann auch an der Garnqualität liegen.

    Aber ich sage dir gerne, warum Industriemaschine statt Haushaltsmaschine: die machen einfach Spaß. Da ist alles auf Effektivität ausgelegt und das liebe ich.

    Das gilt ja prinzipiell für alle technischen Gegenstände, egal ob Geschirrspüler, Kaffeemaschine, Akkuschrauber, Notebook usw.


    Bei den Industrie-Schnellnähern hat man den Vorteil des großen Tisches und außerdem sind sie ja auch noch deutlich billiger als die Haushalts-"Schnellnäher" (Juki DDL8700 kostet ca. die Hälfte einer Brother PQ1600).


    Der Vorteil des großen Tisches für den einen bedeutet allerdings Platzprobleme für die anderen Nutzer.

    Gruß
    Detlef


    Die Pfaff meiner Mutter hat damals zwei Monatsgehälter gekostet und näht nach über 60 Jahren immer noch. Dann müsste eine Nähmaschine, die nur einen Tageslohn kostet, umgerechnet ein Jahr halten - tatsächlich, die meisten Maschinen dieser Preisklasse schaffen das sogar.

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  • Bei den Industrie-Schnellnähern hat man den Vorteil des großen Tisches

    ... den hab ich bei meinen Haushaltsnähmaschinen auch 😉...

    und außerdem sind sie ja auch noch deutlich billiger als die Haushalts-"Schnellnäher" (Juki DDL8700 kostet ca. die Hälfte einer Brother PQ1600).

    Das kann wohl sein und ist euch ein einleuchtendes Argument.

    Beste Grüße aus Schleswig-Holstein
    Steffi


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  • Das ist nicht die Garnqualität, die Maschine ist für kräftigeren Faden ausgelegt. Aber macht ja nichts, ich will mit ihr ja das feine Zeug nicht nähen. Ich zweifle auch daran, das manch ein Stoff den Walking Foot gut finden wird. Ist doch wie mit uns Menschen: jeder hat seine Stärken und Schwächen.

    Platz ist absolut genug da. Wir haben unten im Haus Räume, die im Laufe der inzwischen über 100 Jahre bereits als Bank, als Gastwirtschaft, als Café und bevor wir es gekauft haben, als Handarbeitsladen dienten. In einem Raum ist meine Werkstatt, daneben eine Küche. Eine Gästetoilette ist noch im Einsatz, die ehemalige Damentoilette dient mir als Büro und Rümpelkammer. Und die eigentliche Ladenfläche ist dann noch pur zum austoben. Da sonst niemand im Haus diese Räume beanspruchte, ist das mein Reich.

    Theoretisch könnte ich auch den direkten Zugang zu einem Kellerraum wieder öffnen, den Raum herrichten und hätte dann noch mal locker 30qm mehr zur Verfügung. Gibt hier aber auch noch einige andere Räume, die momentan ungenutzt sind. Zum wohnen nutzen wir tatsächlich den kleinsten Teil ^^ . Also Platz ist wirklich absolut nicht mein Thema.


    Devil's Dance: Natürlich könnte ich meine Maschinen auf einen grösseren Tisch stellen. Ich könnte sie auch tiefer legen, so daß ich eine große ebene Arbeitsfläche hätte. Aber welchen Vorteil bietet mir das jetzt genau? Ich weiß, was gutes Holz kostet. Das plus Arbeitszeit und zusätzliches Material und dann habe ich bei der Maschine, die ich mag, rechts noch immer nicht genug Platz - ich sehe darin keinen Mehrwert für mich. Das würde ich eher in Erwägung ziehen, wenn ich mit Platz geizen und jeden vorhandenen Winkel optimal ausnutzen müsste. Das hätte für mich aber aktuell den Nachteil, dass ich diese Einbauten nicht mal eben wegräumen kann wenn ich den Raum doch wieder für anderes nutzen will.

    Einmal editiert, zuletzt von finncha ()

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