Spiegel mit Makrameerand gibt es ja schon. Die finde ich ja richtig schön. Mein Mann musste in den 70ern Makramee in der Schule machen. Fand er furchtbar, ich hätte mich gefreut.
Blick in Reality's Werkelzimmer
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- WIP
- Reality
- Erledigt
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wir haben damals in der Schule im Handarbeitsunterricht (der war nur für Mädchen) eine Makrameetasche mit Bambusshenkel gemacht. Meine war Orange und die wurde zuhause lange als Einkaufstasche für den Gang zum Tante Emma Laden genutzt. Oh man, wenn ich das hier so schreibe dann komm ich mir richtig alt vor.
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Als wir hier einzogen, hing im Gästeklo ein runder Spiegel mit grüner Samtrüsche drumherum!
Schau-der-haft!
(oder forschbor!)
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Als wir hier einzogen, hing im Gästeklo ein runder Spiegel mit grüner Samtrüsche drumherum!
Schau-der-haft!
(oder forschbor!)
Das kann ich nach vollziehen, der wäre bei mir auch ganz schnell entsorgt.
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Ich hab jetzt mal diese Spiegel mit Makramerand gegoogelt. Ja, die gefallen mir auch, sind sehr hübsch.
Makrame nicht in der Schule, aber was hab ich damals Blumenampeln geknüpft. Soviele Ampelpflanzen hatten wir gar nicht.
Und während ich jetzt mich im WWW tummelte, wurden mir auch Spiegel mit Wäscheklammernrand vorgeschlagen. Das gabs doch auch schon mal.
Bei uns zu Hause als ich klein war. Von Mama gefertigt. Wäscheklammern schön dunkel gebeizt, umhüllten damals den Rand des runden Spiegels.
Irgendwie kommt alles (allerdings zeitgemäß abgewandelt) wieder.
(Hoffentlich keine gehäkelten, umhüllten Klopapierrollen mehr, aber wer weiß )
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(Hoffentlich keine gehäkelten, umhüllten Klopapierrollen mehr, aber wer weiß )
genau, jetzt wo der Barbiefilm im Kino läuft….
Hatten die doch früher auch in der Mitte sitzen….
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Bei uns zu Hause stand jahrzentelang eine hässliche Billig-Barbie, die unter einem extrem üppigen grün-weißen gehäkelten Rock die Reserve-Klorolle verbarg. Natürlich trug sie auch eine passende Haube. Ich fand das Ding schon als kleinen Mädchen potthässlich. Als das Bad dann renoviert wurde, hat meine Mutter sie dann endlich entsorgt, weil ihr auffiel, dass die gute Tante Hedwig, die das Prunkstück fabriziert hatte, und bei Besuchen immer penibel darauf achtete, dass die Puppe noch auf dem Spülkasten stand, schon 15 Jahre tot war.
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Jetzt wo ihr von einer Barbie auf den Klopapierthron schreibt, ja hab ich auch damals gesehen.
Bei uns zu Hause war aber weder eine umhäkelte Klopapierrolle, noch eine darauf sitzende Barbie vorhanden.
Meine Schlussfolgerungen:
- Mama hat auch nicht gehäkelt (so wie ich)
- sie fand es persönlich auch damals schon nicht schön
- oder es mangelte einfach an der Barbie?
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Da sieht man mal wieder, was uns im Osten so alles erspart geblieben ist !
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Allerdings erinnere ich mich schwach, an einige Autos mit umhäkelter Klopapier-Rolle auf der Hutablage. Ich bin mir aber nicht sicher, ob das für die wenigen Fahrzeuge im Osten zutraf oder ob es dann in den Neunzigern die Autos der älteren Herrschaften waren. 🤔
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Es gab damals schon einige Geschmacksverirrungen.
Ob gehäkelte "Klopapierüberzieher" oder wisst ihr noch, diese "Brokatverkleidungen" für's Wählscheibentelefon?
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Ach je, ja die gabs ja auch noch und die umhäkelte, Klopapierrollen mit Barbie im Auto gabs auch im Westen, ich glaube wenn wir noch ein bisschen graben finden wir noch so einige Kuriositäten. 🙈
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Mein schlimmstes Relikt von früher sind eigentlich Vorhänge statt Türen, vor allem als Schranktürersatz. Woher das kommt und warum das so ist, weiß ich nicht.
Allein die Vorstellung, darauf in meinem Wohnbereich zurückzugreifen, lässt sich mir die Nackenhaare aufstellen. Da kann der Stoff noch so hübsch sein.
Komisch, wo ich doch eigentlich Stoffe liebe. 🤷♀️
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Wackeldackel - gibt es aber heute ja auch noch. Ob es die auch im Osten gab, weiß ich nicht.
Meine Eltern haben damals gebaut und für solche Sachen war kein Geld da, zum Glück, kann ich da nur sagen. Aber wir hatten eine tolle Kinderzimmertapete, mein Bruder und ich, eine Dschungeltapete mit Riesengroßen Elefanten. Mein Neffe hat vor ein paar Jahren das Zimmer renoviert und unter mehreren Schichten kam dann auch die Dschungeltapete wieder zum Vorschein.
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Es ist Zeit für ein Outing, hat meine Mama vor ein paar Wochen mitgebracht, hat eine Arbeitskollegin meiner Oma gemacht und ab da hat meine Oma die Damen in Serie gefertig. Ich hab sie im Esszimmer auf eine kleine Konsole gestellt und finde sie super:
Möglicherweise ist mein Stil etwas fragwürdig 😉
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Erinnert mich an die kaffeekannenmützen zum warmhalten bevor es Thermoskannen gab.
Gehäkelte Mützchen hab ich als Eierwärmer gesehen, oder auch als Halter wie ein Eierbecher für die Eier. Solange beim Essen das Eigelb nicht ausläuft…
Ulla
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Möglicherweise ist mein Stil etwas fragwürdig 😉
Das finde ich jetzt nicht, weil dich die Dame an deine Oma erinnert und das wiederum finde ich sehr schön.
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Mein schlimmstes Relikt von früher sind eigentlich Vorhänge statt Türen, vor allem als Schranktürersatz. Woher das kommt und warum das so ist, weiß ich nicht.
In schmalen Fluren oder Räumen sind Vorhänge, die man zur Seite wegschiebt, erheblich platzsparender als Türen, die man aufklappen muss. Früher wohnte man ja deutlich beengter als heute.
Die Wohnfläche ist von ca. 22 (1965) auf heute 47 qm/Person angestiegen. -
kledet Das mag ja sein, streite ich auch nicht ab. Deshalb muss ich aber trotzdem kein Fan davon sein. Für wen das ok ist, der kann das ja gern so handhaben, ich komm da nicht ran. Einen Grund kann ich dafür nicht nennen. Vielleicht verbinde ich es unbewusst mit irgendetwas, aber ehrlich gesagt, ist mir das schnuppe. Es gibt ja zum Glück auch andere Lösungen.
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